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Lufthansa Aktie verliert nach Kurszielsenkung durch JPMorgan

Nur wenige Unternehmen haben und der Corona-Krise der Jahre 2020 und 2021 (und zum Teil auch noch 2022) so stark gelitten, wie Fluggesellschaften. Denn monatelang ging – zumindest bei Passagierflügen – gar nichts mehr. Die Flieger blieben am Boden, so dass die Einnahmen teils komplett versiegten. Die Kosten allerdings blieben hoch und daher musste beispielsweise bei der Deutschen Lufthansa der Staat mit Milliardenhilfen einspringen, damit die Airline diese existenzbedrohende Zeit überwinden konnte.

Inzwischen läuft es aber wieder prächtig und die Passagierzahlen liegen fast schon wieder auf den Vorkrisen-Niveaus. Und selbst die zuletzt extrem gestiegenen Ticketpreise halten die Menschen nicht davon ab, die drei Corona-Jahre bestmöglich wieder aufzuholen. Fliegen ist scheinbar wieder in, was die Lufthansa zuletzt auch wieder an kräftig sprudelnden Gewinnen gemerkt hat. So legten die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2023 um 26 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro zu, das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (adjusted EBITDA) sprang um 111 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn erreichte 777 Millionen Euro, nachdem in der vergleichbaren Vorjahresperiode noch ein Minus von 267 Millionen Euro verbucht werden musste.

Zu spüren war der Aufschwung natürlich auch bei Lufthansa-Aktien, die in den letzten 12 Monaten rund 30 Prozent zulegen konnten. Seit dem in der Corona-Krise erreichten Jahrestief bei 5,04 Euro haben die Aktien auf aktuelle 8,02 Euro rund 60 Prozent zugelegt. Anfang März diesen Jahres erreichten die Papiere mit 11,16 Euro ihr bisheriges Jahreshoch.

JPMorgan senkt Kursziel

Das Jahreshoch und auch noch darüber liegende Kursniveau traut Analyst Harry Gowers den Lufthansa-Aktien zu, auch wenn er heute sein Kursziel von bislang 14,10 Euro auf 13,50 Euro leicht nach unten korrigiert. Seine Einstufung bleibt dagegen unverändert auf “Overweight”.

Die leichte Korrektur seines Kursziels begründet der Analyst u. a. mit den aktuellen Entwicklungen bei den Treibstoffpreisen sowie mit möglichen Ausfallzeiten beim A320 aufgrund von Problemen beim Triebwerk. Diese Aspekte hat er jetzt in seine neue Studie einfließen lassen.

Lufthansa-Aktien starten schwächer in die Woche

Die im MDAX notierten Lufthansa-Aktien geben zum Wochenstart bislang 0,8 Prozent auf 8,02 Euro nach. Damit reduzieren sich die seit Jahresbeginn erzielten Kursgewinne nur noch auf rund drei Prozent. Schaffen es die Aktien allerdings, dass reduzierte Kursziel von JPMorgan zu erreichen, dann errechnet sich aktuell ein Aufwärtpotenzial von rund 68 Prozent.

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