Die Lufthansa Group meldet das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte und erhöht die Dividende. Doch an der Börse herrscht Katerstimmung: Die Aktie verlor auf Wochenbasis über 9 Prozent und notiert aktuell nur noch bei 8,21 Euro. Was verunsichert die Anleger trotz der glänzenden Bilanz so massiv?
Glänzende Zahlen treffen auf skeptischen Markt
Der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025 fällt makellos aus. Der Umsatz stieg auf 39,6 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) sogar um 20 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro kletterte. Treiber waren eine starke Passagiernachfrage mit einem Sitzladefaktor von über 83 Prozent sowie Rekordergebnisse bei Lufthansa Technik und der Frachtsparte. Aktionäre sollen durch eine auf 0,33 Euro angehobene Dividende direkt partizipieren.
Dennoch konnte diese Erfolgsmeldung den jüngsten Abwärtstrend nicht stoppen. Der Titel handelt mittlerweile gut 13 Prozent unter dem erst im Februar markierten 52-Wochen-Hoch von 9,50 Euro. Der Markt ignoriert die Vergangenheit und preist die Risiken der Zukunft ein.
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Geopolitik drückt auf die Stimmung
Verantwortlich für die Zurückhaltung ist der Ausblick. Konzernchef Carsten Spohr dämpfte die Euphorie mit Verweis auf die fragile Lage im Nahen Osten. Diese geopolitischen Spannungen erschweren verlässliche Prognosen für 2026 und treiben potenziell die Kosten durch notwendige Umleitungen und volatile Treibstoffpreise.
Zwar beobachtet der Konzern eine steigende Nachfrage auf Interkontinentalstrecken Richtung Asien und Indien, doch das Management knüpft die Aussicht auf ein erneutes Gewinnwachstum an Bedingungen. Nur wenn sich die Rahmenbedingungen stabilisieren, soll das Ergebnis 2026 signifikant über dem Vorjahr liegen. Diese „Wenn-Dann“-Formulierung sorgt für Unsicherheit.
Für die weitere Kursentwicklung ist nun entscheidend, ob das Vertrauen in die operative Stärke der Lufthansa Technik und das Passagiergeschäft die Sorgen vor externen Kostenfaktoren überwiegen kann. Solange die geopolitischen Risiken unkalkulierbar bleiben, dürfte die Aktie Schwierigkeiten haben, die jüngsten Verluste schnell aufzuholen.
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