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LPKF Laser Aktie: LIDE-Serienaufträge im zweiten Quartal erwartet

LPKF kämpft mit operativen Verlusten, setzt aber auf Halbleiter-Geschäft mit LIDE-Technologie. Erste Serienaufträge noch im zweiten Quartal erwartet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operativer Verlust im ersten Quartal
  • Auftragseingang steigt auf 24,1 Millionen
  • Fokus auf LIDE für Halbleiter-Packaging
  • Hauptversammlung am 4. Juni geplant

Rote Zahlen im Tagesgeschäft, aber eine Jahresperformance von rund 251 Prozent. Bei LPKF Laser & Electronics SE klaffen operative Gegenwart und Erwartungen der Börse weit auseinander. Nach extremen Kurskapriolen stabilisiert sich die Aktie nun.

Ein starker Quartalsbericht des Chip-Giganten Nvidia sorgt branchenweit für Aufatmen. Davon profitiert auch der Laserspezialist aus Garbsen. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 21,10 Euro. Zuvor war das Papier von seinem Jahreshoch bei 28,00 Euro deutlich zurückgekommen. Die enorme Volatilität von über 150 Prozent spiegelt die Nervosität der Anleger wider.

Hoffnungsträger LIDE-Technologie

Der Fokus liegt auf dem sogenannten „Advanced Packaging“. Hier positioniert sich LPKF mit seiner LIDE-Technologie. Diese bearbeitet Glas-Substrate hochpräzise. Die Methode gilt als wichtiger Baustein für künftige Halbleiter-Gehäuse. Das Management verhandelt nach eigenen Angaben derzeit mit mehreren Kunden über erste Serien-Produktionsanlagen. Erste Abschlüsse erwartet das Unternehmen noch im laufenden zweiten Quartal.

Auftragsbestand schlägt schwaches Quartal

Die operative Realität sieht derweil noch trübe aus. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz auf 17,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis rutschte mit minus 6,9 Millionen Euro tief in die Verlustzone. Hauptgrund: Kunden im Solargeschäft halten sich spürbar zurück.

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Ein Lichtblick: der Auftragseingang. Dieser kletterte auf 24,1 Millionen Euro und übertraf damit das Vorjahresniveau deutlich. Die Nachfrage übersteigt aktuell die Auslieferungskapazität. Parallel dazu greift das interne Transformationsprogramm auf der Kostenseite. Dennoch plant LPKF für das Gesamtjahr weitere Restrukturierungskosten ein.

Blick auf die Hauptversammlung

Am 4. Juni 2026 steht die ordentliche Hauptversammlung an. Neben der strategischen Neuausrichtung stimmen die Aktionäre über die Gewinnverwendung ab. Das Management schlägt vor, den Bilanzgewinn vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Eine Dividende ist nicht geplant.

Kurzfristig suchen Händler nach einer charttechnischen Bodenbildung. Der nächste nachhaltige Aufwärtsimpuls hängt jedoch an einem konkreten fundamentalen Meilenstein. Die Börse wartet auf die offizielle Meldung der ersten LIDE-Serienaufträge im Halbleiterbereich.

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