Berenberg hat das Kursziel für Logitech am 30. Oktober Medienberichten zufolge von 115 auf 116 CHF angehoben. Das Analysehaus bestätigte zugleich seine Kaufempfehlung. Damit folgte auf den kräftigen Kursrückgang nach dem Weihnachtsausblick eine leicht höhere Zielmarke.
Analysten bewerten den Ausblick unterschiedlich
Die Deutsche Bank hatte ihr Kursziel dagegen am 29. Oktober Medienberichten zufolge von 75 auf 72 CHF gesenkt. Sie bestätigte ihre Halteempfehlung. Analyst George Brown begründete den Schritt mit dem verhaltenen Ausblick und der Margenprognose für das dritte Geschäftsquartal.
Reuters berichtete am 28. Oktober, dass der Ausblick für das wichtige Weihnachtsquartal den kräftigen Kursrückgang ausgelöst hatte. Logitech erwartete für das Dezemberquartal eine Bruttomarge von 41–42%. Analysten verwiesen laut Reuters zudem auf Gewinnmitnahmen und Sorgen über Margendruck.
Lieferantenvorfall belastet die Umsatzplanung
Bei den vor rund zwei Wochen veröffentlichten Quartalszahlen meldete Logitech für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen bereinigten Betriebsgewinn von 231 Mio. USD. Damit übertraf das Unternehmen laut Reuters die Analystenerwartung von 204 Mio. USD. Der Umsatz belief sich auf 1,22 Mrd. USD.
Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellte Logitech einen Umsatz von 1,36–1,43 Mrd. USD in Aussicht. Ein Vorfall bei einem Halbleiterzulieferer soll den Quartalsumsatz voraussichtlich um 70–80 Mio. USD belasten.
Den bereinigten Betriebsgewinn erwartet Logitech für dieses Quartal in einer Spanne von 220–255 Mio. USD. Die betroffene Lieferantenfabrik wurde im September wiedereröffnet. Die volle Produktion wird nach Angaben des Unternehmens bis Ende 2026 erwartet.
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