Der Rüstungsriese steht am Scheideweg. Während geopolitische Spannungen und technologische Durchbrüche eigentlich für Rückenwind sorgen sollten, herrscht bei den großen Investoren Uneinigkeit über die zukünftige Richtung. Steht der Titel vor einem Comeback oder droht angesichts massiver Aktienverkäufe weiteres Ungemach für Anleger?
Kampf der Strategen
Ein Blick in die Portfolios der Großinvestoren offenbart am heutigen Samstag ein tief gespaltenes Bild. Es herrscht kein Konsens darüber, ob die Aktie aktuell ein Kauf ist. Auf der einen Seite demonstriert Virtus Investment Advisers Vertrauen in die Stabilität des Konzerns und baute eine neue Position im Wert von rund 1,34 Millionen Dollar auf.
Doch die Gegenseite agiert vorsichtig: Virtue Capital Management zog die Reißleine und stieß 44 Prozent seiner Anteile ab. Dieses diametrale Verhalten der Profis sorgt für Nervosität. Es zeigt deutlich, dass die „Smart Money“-Akteure das kurzfristige Aufwärtspotenzial völlig unterschiedlich bewerten.
Rüstungs-Boom als Hoffnungsträger
Trotz der Skepsis einiger Fondsmanager gibt es fundamentale Lichtblicke. Daten von Quiver Quantitative belegen ein sprunghaft angestiegenes Interesse an der Aktie, getrieben durch Diskussionen über einen neuen „Defense Contracts Boost“. Im Zentrum der Hoffnung steht die Expansion in Europa.
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Die jüngste strategische Zusammenarbeit mit Diehl Defence zielt darauf ab, die Luft- und Raketenabwehr der NATO zu stärken – ein Sektor, der aufgrund der geopolitischen Lage brummt. Zudem feierte der Konzern einen technologischen Meilenstein: Erfolgreich wurde demonstriert, wie Kampfjets der 5. Generation Drohnen im Flug steuern können. Dies festigt die Position im Bereich autonomer Verteidigungssysteme.
Spannung vor entscheidendem Termin
Der Titel kämpft jedoch weiter mit dem Abwärtstrend und liegt seit Jahresanfang über 16 Prozent im Minus. Die Marktbewegungen zeigen, dass operative Erfolge allein die Anleger noch nicht vollständig überzeugen konnten.
Alle Augen richten sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 3. Dezember. Auf der Goldman Sachs Konferenz wird Finanzvorstand Evan Scott erwartet. Der Markt hofft auf klare Aussagen zur Kapitalallokation und den finanziellen Auswirkungen der Europa-Strategie. Ob diese Impulse ausreichen, um die Aktie aus dem aktuellen Tal zu hieven, bleibt die spannende Frage der kommenden Woche.
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