Guggenheim hat die Beobachtung von Lockheed Martin am Mittwoch mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 735 $ aufgenommen. Medienberichten zufolge stammt die Einschätzung von Analyst Michael Ciarmoli. Am selben Tag geriet die Aktie wegen Sorgen über die künftige Entwicklung des amerikanischen Verteidigungshaushalts unter Druck.
Politische Unsicherheit belastet die Aktie
Laut Reuters fiel das Papier am Mittwoch um 6,9%. Anleger befürchteten, dass Zugewinne der Demokraten bei den Zwischenwahlen eine intensivere Kontrolle der Pentagon-Ausgaben durch den Kongress nach sich ziehen könnten. Dadurch könnte das erwartete Wachstum des Verteidigungsbudgets begrenzt werden.
Die Bedenken folgten auf den Vorschlag der Trump-Regierung für einen Militärhaushalt von 1,5 Billionen $ für 2027. Dabei handelt es sich um einen Haushaltsvorschlag, nicht um bereits bewilligte Ausgaben.
Übernahme und Auftrag ergänzen das Geschäft
Lockheed Martin schloss am 26. Oktober die Übernahme von Ultra Maritime ab. Nach Unternehmensangaben ergänzt der Zukauf die Fähigkeiten in der Unterwasserkriegführung und U-Boot-Abwehr. Dazu gehören Sonarsysteme sowie Sonarbojen.
Am 27. Oktober meldete Lockheed Martin zudem einen Produktionsauftrag der U.S. Air Force über 694 Millionen $. Gegenstand ist die luftgestützte Waffe Air-Launched Rapid Response Weapon, kurz ARRW. Das Unternehmen erklärte außerdem, am selben Tag mit der Erweiterung seiner Produktionsstätte in Troy im Bundesstaat Alabama begonnen zu haben.
Beim F-35-Programm meldete das zuständige Joint Program Office am Montag einen Meilenstein beim Wechsel des Logistiksystems. Die als ODIN Inflection Point bezeichnete Etappe betrifft die Ablösung des bisherigen Systems ALIS durch ODIN. Der Leiter des F-35-Wartungsprogramms von Lockheed Martin erläuterte die Arbeiten; die Ankündigung selbst kam vom Joint Program Office.
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