Lockheed Martin hat am Freitag neue und erweiterte Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen im Rahmen seiner Initiative 25Forward angekündigt. Nach Unternehmensangaben gehören sie zu einer auf fünf Jahre angelegten Zusage über 25 Millionen $.
Übernahme abgeschlossen, Jahresprognose erhöht
Am 26. Oktober schloss Lockheed Martin die Übernahme von Ultra Maritime von Ultra Electronics ab. Die Unternehmen hatten im Juli eine Kaufvereinbarung über 3,45 Milliarden $ angekündigt.
Bereits am 22. Oktober hatte Lockheed Martin seine Finanzprognose für 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von rund 80 bis 82 Milliarden $.
Den bereinigungsfreien, verwässerten Gewinn je Aktie prognostiziert Lockheed Martin dabei mit rund 30,35 bis 30,75 $. Im dritten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 11% auf 20,7 Milliarden $.
Zeitgleich stellte Lockheed Martin eine Rahmenvereinbarung zur Produktion und Betreuung von F-35-Flugzeugen vor. Sie umfasst mindestens 850 US-Flugzeuge über zehn Jahre sowie internationale Bestellungen. Hinzu kommen anfängliche Ersatzteile, Nachrüstsätze und Unterstützungsleistungen.
Reuters zufolge handelt es sich bei dem Rahmen allerdings nicht selbst um einen Verkaufsauftrag; er benötigt die Zustimmung des Kongresses. Die formalen Vertragsbedingungen stehen zudem unter dem Vorbehalt mehrjähriger Ermächtigungen und entsprechender Haushaltsmittel.
Army finanziert Entwicklung eines Abfangsystems
Am Donnerstag vergab die U.S. Army an Lockheed Martin eine Vereinbarung zur Entwicklung des Future Interceptor. Den geschätzten Projektwert beziffert die Army auf 1,08 Milliarden $. Die Vereinbarung hat die Form eines „Other Transaction Agreement“.
Die Finanzierung sieht 660,4 Millionen $ an staatlichen Mitteln vor. Lockheed Martin verpflichtet sich seinerseits zu einer Kostenbeteiligung von 423 Millionen $.
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