Die Lockheed Martin Aktie legt heute deutlich zu und klettert um rund 4,4 Prozent auf 518 Dollar. Der Auslöser: Präsident Trump kündigte ein Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen Dollar für 2027 an – eine Steigerung um satte 50 Prozent gegenüber den ursprünglich geplanten 1,0 Billionen. Was vor wenigen Tagen noch wie eine Bedrohung für Rüstungsaktien aussah, kehrt sich nun ins Gegenteil um.
1,5 Billionen Dollar für das Militär
Die Dimension der angekündigten Haushaltserhöhung überrascht selbst erfahrene Marktbeobachter. Trump sprach von einer „Dream Military“, die mit diesem Geld aufgebaut werden soll. Für Lockheed Martin bedeutet das: Ein massiver Auftragszufluss steht in Aussicht.
Noch am Mittwoch hatte eine präsidiale Anordnung die Branche unter Druck gesetzt. Darin wurde gedroht, Aktienrückkäufe und Dividenden für Rüstungskonzerne zu verbieten, sollten Produktionsziele nicht erreicht werden. Der Kurs von Lockheed Martin sackte daraufhin um fast 5 Prozent ab. Die jetzige Budget-Ankündigung lässt diese Sorgen in den Hintergrund treten – Investoren setzen auf das große Geschäft.
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Rekordauslieferung beim F-35
Die operativen Zahlen stützen das neu erwachte Vertrauen. Lockheed Martin lieferte 2025 insgesamt 191 F-35-Kampfjets aus – ein neuer Unternehmensrekord. Der bisherige Höchstwert lag bei 142 Maschinen. Die Steigerung zeigt, dass frühere Engpässe bei der TR-3-Softwareintegration weitgehend behoben sind.
Hinzu kommt ein neues Rahmenabkommen mit dem Verteidigungsministerium: Die jährliche Produktion von PAC-3-Raketenabwehrgeschossen soll von 600 auf 2.000 Stück mehr als verdreifacht werden. Auch Wettbewerber wie Northrop Grumman und RTX profitieren von der Rally im Sektor.
Ausblick bleibt positiv
Mit der Ankündigung des Rekordbudgets und der erfolgreichen Skalierung des F-35-Programms steht Lockheed Martin deutlich besser da als noch vor wenigen Tagen. Die Aktie notiert aktuell bei 518 Dollar – noch unter dem Allzeithoch von 593 Dollar vom Oktober 2024, aber mit klarer Aufwärtsdynamik. Das Volumen der geplanten Rüstungsausgaben dürfte mögliche Einschränkungen bei Kapitalrückflüssen an Aktionäre vorerst überlagern.
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