Geopolitische Spannungen bescheren dem US-Rüstungskonzern historisch volle Auftragsbücher. Mit einem Rekordbestand von 194 Milliarden US-Dollar und massiv hochgefahrenen Produktionskapazitäten für Raketenabwehrsysteme profitiert das Unternehmen direkt von der weltweiten Nachfrage. Ein genauerer Blick auf die jüngsten Quartalszahlen offenbart jedoch ein differenziertes Bild bei der Profitabilität.
Rüstungsboom füllt die Kassen
Treiber der operativen Dynamik ist der immense Auftragsbestand, der zum Jahresende 2025 um 17 Prozent auf 194 Milliarden US-Dollar anwuchs. Mehrjährige Rahmenverträge veranlassen den Konzern dazu, die Produktion drastisch auszuweiten. So wird beispielsweise die Fertigung von Abfangjägern und Raketensystemen wie THAAD und PAC-3 massiv skaliert. Gleichzeitig wechselt das wichtige F-35-Kampfjet-Programm, das gut ein Viertel des Gesamtumsatzes ausmacht, in eine lukrativere Wartungsphase.
Licht und Schatten in der Bilanz
Diese Entwicklung spiegelt sich im jüngsten Quartalsbericht wider. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal im Jahresvergleich um gut neun Prozent auf 20,32 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Beim Gewinn je Aktie fällt die Auswertung komplexer aus. Der ausgewiesene Wert lag mit 5,80 US-Dollar leicht über den allgemeinen Prognosen, verfehlte jedoch die bereinigten Schätzungen einiger Marktexperten. Hier zeigt sich die zentrale Herausforderung: Das Unternehmen muss das enorme Auftragsvolumen trotz teils fester Preisverträge profitabel abarbeiten.
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Dividende und Kursentwicklung
Anleger honorieren die verlässlichen Perspektiven. Aktuell notiert das Papier bei 569,50 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein starkes Plus von über 34 Prozent. Der Kurs bewegt sich nur knapp unter dem Anfang März erreichten 52-Wochen-Hoch. Zusätzlich zur Kursrendite profitieren Aktionäre von der anstehenden Gewinnausschüttung. Am 27. März zahlt der Konzern eine Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar je Anteilsschein aus.
Mit einem prognostizierten freien Cashflow von 6,5 bis 6,8 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr verfügt der Konzern über erheblichen finanziellen Spielraum. Die Unternehmensführung rechnet für 2026 mit einem Gesamtumsatz zwischen 77,5 und 80,0 Milliarden US-Dollar. Diese Zielvorgabe untermauert die Erwartung, dass die beschleunigte Waffenproduktion und die anhaltende politische Unterstützung für Verteidigungsausgaben das operative Geschäft in den kommenden Monaten weiter stützen werden.
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