Der Rüstungskonzern Lockheed Martin liefert derzeit auf allen operativen Ebenen ab. Neben einem erfolgreichen Raketentest für die US-Armee treiben milliardenschwere internationale Verträge das Geschäft massiv an. Während der Auftragsbestand historische Höchststände erreicht, rückt nun die Profitabilität der stark wachsenden Raketensparte in den Fokus der Anleger.
Technologische Meilensteine und neue Verträge
Ein zentraler Treiber der aktuellen Dynamik ist der erfolgreiche Testflug der Precision Strike Missile (PrSM) Increment 2. Das neue Leitsystem ermöglicht es der US-Armee nun auch, bewegliche Seeziele präzise zu treffen. Dieser technologische Fortschritt erweitert das Einsatzspektrum erheblich und reiht sich nahtlos in eine Serie neuer Abschlüsse ein. So sicherte sich das Unternehmen erst kürzlich einen 111,5 Millionen US-Dollar schweren Vertrag für F-35-Bremsschirme und liefert weitere Aegis-Radarsysteme an das japanische Verteidigungsministerium.
Finanziell steht der Konzern auf einem massiven Fundament. Der Auftragsbestand kletterte zuletzt um 17 Prozent auf den Rekordwert von 194 Milliarden US-Dollar. Besonders die Sparte für Raketen und Feuerleitsysteme erweist sich als echter Wachstumsmotor und verzeichnete einen Umsatzsprung von 18 Prozent. Um die rasant steigende Nachfrage des Pentagons zu bedienen, verdreifacht Lockheed Martin aktuell die Produktion der PAC-3-Abfangraketen auf 2.000 Stück pro Jahr. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem Gesamtumsatz von bis zu 80 Milliarden US-Dollar.
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Einmalbelastung bremst den Gewinn
An der Börse wird diese starke Marktposition honoriert. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein sattes Plus von gut 32 Prozent und notiert aktuell bei 560,50 Euro. Allerdings gibt es auch kleine Kratzer im Lack. Im Schlussquartal 2025 verfehlte der bereinigte Gewinn je Aktie die Analystenerwartungen um gut sieben Prozent. Verantwortlich für diesen Dämpfer war primär eine Pensionsrückstellung in Höhe von 479 Millionen US-Dollar, die den Gewinn spürbar belastete. Marktbeobachter achten daher genau darauf, wie effizient das Unternehmen den gewaltigen Auftragsbestand in tatsächliche Margen ummünzt.
Die Weichen für die kommenden Jahre sind durch langfristige Rahmenverträge für PAC-3- und THAAD-Systeme klar gestellt. Mit der für den 27. März anstehenden Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar je Aktie bedient der Konzern zudem verlässlich seine Anteilseigner. Die operative Hauptaufgabe für den ab heute amtierenden Investor-Relations-Chef Mark Kvasnak und das Management besteht nun darin, die hochmargigen Wartungsverträge des F-35-Programms planmäßig abzuwickeln und die Profitabilität trotz der massiven Produktionsausweitungen stabil zu halten.
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