Der US-Rüstungsriese hat heute einen weiteren Großauftrag eingefahren. Die Regierung überweist 4,7 Milliarden Dollar für die beschleunigte Produktion der PAC-3 MSE-Abfangraketen — das Rückgrat der amerikanischen und alliierten Luftverteidigung.
Patriot-Produktion auf Rekordjagd
Der neue Vertrag baut auf einem im Januar geschlossenen Siebenjahresabkommen mit dem Verteidigungsministerium auf, das eine Verdreifachung der jährlichen Fertigungskapazität anstrebt. Lockheed zufolge sollen noch in diesem Jahr Rekordmengen ausgeliefert werden. Das Unternehmen hat seit Trumps erster Amtszeit mehr als 7 Milliarden Dollar in den Kapazitätsausbau investiert, rund 2 Milliarden davon gezielt in die Munitionsproduktion.
Zuletzt eröffnete Lockheed ein sogenanntes Munitions Acceleration Center sowie ein Rapid Fielding Center in Dallas — beides soll die Entwicklungs- und Produktionszyklen deutlich verkürzen. Das Unternehmen war zudem das erste, das unter der neuen Acquisition Transformation Strategy einen Rahmenvertrag zur Munitionsbeschleunigung ankündigte.
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Geopolitischer Rückenwind, angespannte Lagerbestände
Die Nachfrage nach PAC-3-Systemen ist enorm. Die Ukraine setzt sie zum Schutz kritischer Infrastruktur ein, und zuletzt hat der Einsatz im Persischen Golf gegen iranische Angriffe die Lagerbestände erheblich belastet. Ob der Produktionsschub die Versorgungslücke kurzfristig schließen kann, bleibt angesichts der globalen Nachfrage fraglich. Anfang des Jahres genehmigte das US-Außenministerium zudem einen potenziellen Verkauf an Saudi-Arabien im Wert von rund 9 Milliarden Dollar.
Auf Analystenseite reagiert Jefferies mit einem leicht angehobenen Kursziel von 640 Dollar bei unverändertem Hold-Rating, während Morgan Stanley bei 675 Dollar und Equalweight bleibt. Die Aktie notiert aktuell bei rund 620 Dollar — seit Jahresbeginn 2026 ein Plus von knapp 30 Prozent.
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