Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo startet mit einem operativen Ausrufezeichen in das Jahr 2026. Am Samstagmorgen bestätigte das Unternehmen den erfolgreichen Start des dritten COSMO-SkyMed-Satelliten, der die Position der Italiener in der strategisch wichtigen Erdbeobachtung festigt. Während Anleger am Wochenende noch pausierten, liefert dieser technische Erfolg frische Argumente für die Bewertung der Raumfahrt-Sparte.
Dominanz in der Wertschöpfungskette
Der Start erfolgte pünktlich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien an Bord einer SpaceX Falcon 9 Rakete. Knapp eine Stunde nach dem Abheben konnte das Kontrollzentrum in Fucino das Signal des Satelliten empfangen. Besonders relevant für die Einschätzung der operativen Stärke: Leonardo deckt hier durch seine Joint Ventures fast den gesamten Prozess ab. Der Satellit wurde von Thales Alenia Space konstruiert und wird nun von Telespazio im Orbit betrieben.
Das System dient als Dual-Use-Konstellation sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken. In einem geopolitischen Umfeld, in dem Überwachung und Katastrophenschutz an Priorität gewinnen, gilt die fortschrittliche Radar-Technologie als wesentlicher Baustein für Sicherheitsstrategien. Massimo Claudio Comparini, Leiter der Raumfahrtsparte, sieht darin einen Beleg für die technologische Exzellenz der Gruppe.
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Starke Dynamik trifft auf hohe Erwartungen
Die Nachricht trifft auf eine ohnehin optimistische Marktstimmung. Bereits Ende Dezember konnte Leonardo Verträge im Wert von über 120 Millionen US-Dollar für Flughafensysteme in den USA sichern, was die Diversifizierung des Geschäftsmodells unterstreicht.
Diese operative Serie spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Die Aktie notierte zuletzt bei 60,00 USD und verzeichnete auf 30-Tage-Sicht einen massiven Anstieg von über 28 Prozent. Allerdings deutet der RSI-Wert von 75,0 inzwischen auf eine überkaufte Situation hin, was die kurzfristige Anfälligkeit für Gewinnmitnahmen erhöhen könnte.
Der Fokus verlagert sich nun auf die langfristige Strategie. Marktbeobachter warten gespannt auf den 11. März 2026: An diesem Datum will Leonardo seinen Industrieplan für den Zeitraum bis 2030 vorstellen. Analysten erhoffen sich hierbei konkrete Details zur Kapitalallokation in den wachstumsträchtigen Bereichen Raumfahrt und Cybersicherheit.
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