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Leonardo Aktie: CEO-Wechsel steht bevor

Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo steht vor einem Führungswechsel. Der neue CEO übernimmt ein finanziell gesundes Unternehmen mit starken Wachstumszielen in Bereichen wie KI und Cybersicherheit.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Führungswechsel bei Leonardo in Endphase
  • Unternehmensübernahme in solider Finanzlage
  • Wachstumsziele für KI und Cybersicherheit
  • Ehrgeizige Umsatz- und Auftragsziele für 2026

Noch diese Woche könnte die italienische Regierung einen neuen Chef für Leonardo benennen. Die Kandidatensuche für den Nachfolger an der Spitze des Luft- und Rüstungskonzerns ist laut Bloomberg-Berichten vom heutigen Montag in die Endphase getreten. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Alessandro Ercolani und Stefano Donnarumma.

Wechsel in starker Ausgangslage

Der Zeitpunkt des Führungswechsels ist bemerkenswert: Der neue Chef übernimmt ein Unternehmen, das sich in einer soliden finanziellen Verfassung befindet. Die Neuaufträge stiegen 2025 um 15 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro, der Nettogewinn kletterte ebenfalls um 15 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Besonders auffällig: Die Nettoverschuldung sank um rund 44 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro — unter anderem durch den Verkauf der Unterwasserwaffensparte an Fincantieri.

Ehrgeizige Ziele für 2026

Der künftige CEO tritt die Nachfolge in einer entscheidenden Phase an. Leonardo befindet sich in der Umsetzung seines Industrieplans 2026–2030, der auf eine stärkere Integration der Unternehmensbereiche unter dem Modell „One Company“ abzielt. Wachstumsschwerpunkte sind Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen.

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Für das laufende Jahr peilt Leonardo Neuaufträge von rund 25 Milliarden Euro und Umsätze von etwa 21 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis (EBITA) soll auf rund 2,03 Milliarden Euro steigen. Parallel läuft die Umsetzung des ersten internationalen Vertrags im Rahmen des GCAP-Kampfflugzeugprogramms — ein Auftrag im Wert von 686 Millionen Pfund, der an das Joint Venture Edgewing vergeben wurde. Hinzu kommt die Luftverteidigungsinitiative „Michelangelo“, der Leonardo bis 2035 ein Geschäftspotenzial von bis zu 21 Milliarden Euro zurechnet.

Die offizielle Bekanntgabe des neuen CEO wird zeigen, welche taktischen Prioritäten die Führung für das restliche Geschäftsjahr 2026 setzt.

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