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Symbolbild, KI-generiert

Leonardo Aktie: 0,63-Euro-Dividende ab 22. Juni

Leonardo kauft eigene Aktien zurück, um Mitarbeiterbeteiligungen zu bedienen. Das operative Geschäft zeigt starkes Wachstum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkauf von bis zu 2 Millionen Aktien
  • Absicherung von Vergütungs- und Beteiligungsplänen
  • Auftragseingang steigt um 31 Prozent
  • EBITA-Wachstum von 29 Prozent im Quartal

Leonardo zieht das nächste Kapitalmarkt-Instrument durch. Der italienische Luftfahrt- und Rüstungskonzern startet in den kommenden Tagen sein Aktienrückkaufprogramm. Es soll vor allem bestehende Vergütungs- und Mitarbeiterbeteiligungspläne absichern.

Der Markt reagiert verhalten. Die Aktie notiert bei 52,03 Euro und damit knapp 0,5 Prozent tiefer als am Vortag. Auf Sicht von sieben Tagen liegt das Papier aber noch im Plus.

Kleines Programm, klare Funktion

Das Rückkaufprogramm umfasst bis zu 2 Millionen eigene Aktien. Das entspricht rund 0,345 Prozent des Grundkapitals. Leonardo darf das Programm über 18 Monate laufen lassen.

Die Käufe sollen an regulierten Märkten stattfinden. Der Preis darf dabei höchstens 10 Prozent über oder unter dem offiziellen Kurs vom Vortag liegen. Der Konzern hält bereits 1.160.829 eigene Aktien, also etwa 0,200 Prozent des Kapitals.

Für Aktionäre ist das vor allem eine technische Maßnahme. Der Rückkauf stützt keine neue Großstrategie, sondern dient den Long-Term-Incentive-Plänen und den Mitarbeiterbeteiligungen. Trotzdem signalisiert die Maßnahme, dass Leonardo seine Kapitalstruktur aktiv steuert.

Operativ läuft es gut

Spannender als der Rückkauf sind derzeit die Zahlen aus dem laufenden Geschäft. Im ersten Quartal stiegen die Bestellungen um 31 Prozent auf 9 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 6,9 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro zu.

Noch deutlicher fiel das EBITA aus. Es kletterte um 29 Prozent auf 411 Millionen Euro. Das Management bestätigte zugleich die Jahresprognose und verweist weiter auf den hohen Auftragsbestand sowie auf Kostendisziplin.

Parallel dazu gab es im Mai einen Führungswechsel. Lorenzo Mariani übernahm den Chefposten von Roberto Cingolani. Der Wechsel folgte auf eine vom Staat gestützte Neuordnung des Boards. Das erhöht den Fokus auf die Frage, wie stark der neue Kurs die Kapitalallokation prägt.

Dividende und Bewertung

Auch die Ausschüttung steht bereits fest. Die Hauptversammlung billigte eine Dividende von 0,63 Euro je Aktie. Ex-Tag ist der 22. Juni, ausgezahlt wird am 24. Juni 2026.

Technisch wirkt die Aktie nach dem jüngsten Lauf etwas überhitzt. Mit einem RSI von 79,1 liegt sie klar im überkauften Bereich. Gleichzeitig notiert sie rund 8 Prozent unter der 50-Tage-Linie und gut 19 Prozent unter dem Hoch von Mitte März.

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