Die B&C KB Holding GmbH hat 8.689.086 Lenzing-Aktien verpfändet. Als Geschäftsdatum nennt die am Dienstag veröffentlichte Pflichtmitteilung den 23. Oktober. Die Lenzing-Aktie verlor gestern 2,5%.
Verpfändung und Beteiligungsverhältnisse
Daneben meldete Lenzing Käufe durch Mitglieder des Leitungsorgans: Vorstand Georg Kasperkovitz erwarb im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung Aktien. Auch Christian Skilich, Mitglied des Leitungsorgans, kaufte Lenzing-Papiere an der Wiener Börse. Beide Geschäfte fanden am 23. Oktober statt.
Nach Abschluss der Kapitalerhöhung hält das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano laut Lenzing weiterhin rund 52,25 Prozent der Stimmrechte. Suzano Holding S.A. erwarb daneben eine direkte Beteiligung von rund 0,80 Prozent.
Für Goldman Sachs Group bezifferte das Unternehmen den Anteil auf 5,86 Prozent der Lenzing-Aktien. Bei NN Group stieg der gemeldete Stimmrechtsanteil vor gut einer Woche von zuvor 2,54 Prozent auf 4,27 Prozent.
Neue Kapitalbasis vor den Quartalszahlen
Nach der abgeschlossenen Kapitalerhöhung meldete Lenzing insgesamt 73.374.542 Stimmrechte. Das Grundkapital beträgt EUR 76.204.702,90. Die Änderung der Gesamtstimmrechte ist seit dem 22. Oktober wirksam.
Beim vorläufigen Ergebnis der Kapitalerhöhung hatte Lenzing eine Ausübungsquote von 99,0 Prozent des Bezugsangebots genannt. Bezogen wurden 34.411.626 neue Aktien zu jeweils EUR 8,65. Die verbleibenden, nicht bezogenen Aktien sollten die Konsortialbanken am Markt platzieren.
Zum operativen Geschäft berichtete der ORF, dass Lenzing die geplante Schließung des Standorts Heiligenkreuz verschob. Statt zum Jahresende 2026 soll sie im ersten Quartal 2027 erfolgen. Laut Unternehmenssprecher soll der Produktionstransfer eine durchgängige Kundenbelieferung ermöglichen; am Standort arbeiten rund 285 Beschäftigte.
Als nächster Finanztermin steht am 5. November die Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals 2026 an.
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