Lenzing hat am Freitag die Gesamtzahl der Stimmrechte nach der Kapitalerhöhung mit 73.374.542 angegeben. Das neue Grundkapital beträgt laut Unternehmensmitteilung EUR 76.204.702,90. Die Aktie verlor am letzten Handelstag 2,5%.
Mehrheit des Syndikats bleibt bestehen
Die Veränderung der Stimmrechte ist seit dem 22. Oktober wirksam. Bereits am Donnerstag hatte Lenzing die Aktionärsstruktur nach Abschluss der Kapitalmaßnahme veröffentlicht. Das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano S.A. hält demnach weiterhin rund 52,25 Prozent der Stimmrechte.
Suzano Holding S.A. erwarb im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung zusätzlich eine direkte Beteiligung von rund 0,80 Prozent. Für Goldman Sachs Group bezifferte Lenzing den Anteil an den Aktien auf 5,86 Prozent.
Eine am Mittwoch veröffentlichte korrigierte Stimmrechtsmitteilung betrifft zudem NN Group. Die Gesellschaft meldete einen Stimmrechtsanteil von 4,27 Prozent, nachdem die vorherige Mitteilung 2,54 Prozent ausgewiesen hatte. Als Tag der Schwellenberührung nennt die Pflichtmitteilung den 23. Oktober. Die höhere Angabe stammt damit aus einer Korrektur der früheren Meldung.
Quartalsbericht folgt auf Kapitalmaßnahme
Bei der vor rund zwei Wochen abgeschlossenen Kapitalerhöhung gab Lenzing insgesamt 34.756.362 neue Aktien aus. Der Brutto-Emissionserlös belief sich nach Unternehmensangaben auf rund EUR 301,2 Mio. Die Annahmequote im Bezugsangebot betrug 99 Prozent.
Zum Marktumfeld am Freitag berichtete die APA, steigende Öl- und Gaspreise sowie schwache Vorgaben internationaler Technologiewerte hätten die Wiener Börse belastet. Diese Einschätzung bezog sich auf den Gesamtmarkt, nicht auf einen bestätigten unternehmensspezifischen Auslöser bei Lenzing.
Als nächster angekündigter Berichtstermin steht der 5. November fest: Dann veröffentlicht Lenzing die Ergebnisse des dritten Quartals 2026.
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