Lenzing hat die Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 für den 5. November angekündigt. Nach der Kapitalerhöhung und Veränderungen im Aktionärskreis steht damit die nächste Ergebnisvorlage an. Die Aktie fiel am Freitag um 2,5%.
Mehrheitsverhältnisse bleiben bestehen
Lenzing teilte am Donnerstag mit, dass das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano S.A. nach Abschluss der Kapitalerhöhung weiterhin rund 52,25 Prozent der Stimmrechte hält. Suzano Holding S.A. erwarb zusätzlich rund 0,80 Prozent direkt. Goldman Sachs Group hält nach Unternehmensangaben 5,86 Prozent der Lenzing-Aktien.
Die vor rund zwei Wochen abgeschlossene Kapitalerhöhung brachte EUR 301,2 Mio. Dabei wurden 34.756.362 neue Aktien ausgegeben. Der Bezugspreis betrug EUR 8,65 je Aktie.
Die Beteiligung am Bezugsangebot war hoch: Nach Angaben von Lenzing wurden 99,0 Prozent der angebotenen Aktien gezeichnet. Für die verbleibenden Aktien war eine Platzierung durch die Konsortialbanken vorgesehen.
Die Änderung der Stimmrechte wurde vor rund zwei Wochen wirksam. Lenzing bezifferte die Gesamtzahl in seiner Pflichtmitteilung vom Freitag auf 73.374.542. Das Grundkapital beträgt EUR 76.204.702,90.
Produktionstransfer verschiebt Standortschließung
Zum operativen Hintergrund der anstehenden Ergebnisvorlage gehört die vor rund zwei Wochen bestätigte Verschiebung der Schließung von Heiligenkreuz. Medienberichten zufolge bestätigte ein Unternehmenssprecher, dass der Standort statt zum Jahresende 2026 erst im ersten Quartal 2027 schließen soll.
Als Grund nannte das Unternehmen den Produktionstransfer auf andere Standorte. Von der Schließung sind rund 285 Beschäftigte betroffen.
Die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse ist laut Lenzings Finanzkalender für den Zeitraum von 15:00 bis 16:00 MEZ angekündigt.
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