Lenzings Kapitaländerung ist am Donnerstag ins Firmenbuch eingetragen worden. Der nächste angekündigte Berichtstermin folgt am 5. November: Dann will das Unternehmen seinen Zwischenbericht für Q1–Q3 2026 veröffentlichen.
Frisches Kapital für den Konzernumbau
Die vor gut einer Woche abgeschlossene Kapitalerhöhung brachte Lenzing einen Bruttoerlös von rund 301,2 Mio. Euro. Das Unternehmen gab insgesamt 34.756.362 neue Aktien zu jeweils 8,65 Euro aus.
Nach Unternehmensangaben soll der Erlös die Strategie „Grow Nonwovens, Reset Textiles“ und die Stärkung der Kapitalstruktur unterstützen. Reuters berichtete ebenfalls, dass die Mittel für die Strategie und den Konzernumbau vorgesehen sind.
Über Bezugsrechte wurden 99 Prozent der angebotenen Aktien gezeichnet. Die übrigen Aktien verkauften die Konsortialbanken am Markt. Zu den Zeichnern gehörten das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano S.A. sowie die Oberbank AG.
Die endgültige Abschlussmeldung folgte auf das vorläufige Ergebnis des Bezugsangebots. Darin hatte Lenzing für die nicht bezogenen Aktien noch eine Platzierung durch die Konsortialbanken vorgesehen. Als Mindestpreis waren 8,65 Euro je Aktie genannt worden.
Berichtstermin und datierte Analysteneinschätzung
Die am 14. Oktober aktualisierte Analystenübersicht von Lenzing führte für Raiffeisen Bank International die Empfehlung „Halten“. Das dort genannte Kursziel betrug 11,50 Euro. Die Aktie notiert bei 10,40 € und damit unter dieser Zielmarke.
Reuters hatte die Ankündigung der Kapitalerhöhung Anfang Oktober als Auslöser der vorangegangenen starken Kursbewegung genannt.
Für den 5. November kündigt Lenzings Finanzkalender neben dem Zwischenbericht auch die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 an.
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