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L’Air Liquide: 200 Millionen für Japan-Halbleiter

Air Liquide investiert 200 Millionen Euro in die japanische Chip-Infrastruktur und profitiert vom KI-Boom. Der Auftragsbestand erreicht einen Rekordwert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 200 Millionen Euro für japanische Chip-Produktion
  • Rekord-Auftragsbestand von 5,5 Milliarden Euro
  • Umsatzplus von 3,4 Prozent im ersten Quartal
  • Effizienzsteigerung um acht Prozent

Air Liquide setzt verstärkt auf den globalen KI-Boom. Der Industriegase-Spezialist investiert 200 Millionen Euro in Japan. Dort beliefert das Unternehmen einen führenden Chiphersteller mit hochreinen Gasen. Diese sind unverzichtbar für die Produktion moderner KI-Prozessoren.

Fokus auf Halbleiter und KI

Das Projekt festigt die Rolle des Konzerns in der Elektronik-Lieferkette. Parallel dazu wächst der Auftragsbestand auf den Rekordwert von 5,5 Milliarden Euro. In Südkorea hat Air Liquide die Übernahme von DIG Airgas für rund drei Milliarden Euro abgeschlossen. Diese Akquisition soll jährlich etwa 900 Millionen Euro zum Umsatz beisteuern.

Die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 untermauern den Wachstumskurs. Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis um 3,4 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Besonders das Elektronikgeschäft und die Sparte Healthcare trieben die Entwicklung an. Letztere legte um vier Prozent zu.

Stabiles Wachstum im ersten Quartal

Parallel zum Umsatzplus verbesserte der Konzern seine Effizienz. In den ersten drei Monaten sparte Air Liquide 142 Millionen Euro ein. Das entspricht einer Steigerung von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Management hält damit am Ziel fest, die operativen Margen bis 2027 deutlich zu steigern.

In Nordamerika investiert der Konzern 350 Millionen Dollar in Louisiana. Dort entstehen neue Luftzerlegungsanlagen für die Produktion von CO2-armem Stahl. Weltweit treibt Air Liquide zudem Projekte zur Wasserstofferzeugung und Kohlenstoffspeicherung voran. Ein Beispiel ist der Elektrolyseur Normand’Hy in Frankreich.

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Strategische Ausrichtung bis 2027

Anleger reagieren bisher positiv auf die Strategie. Die Aktie verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von rund elf Prozent. Der Relative-Stärke-Index liegt aktuell bei 66 Punkten.

Zur Finanzierung der Projekte nutzte das Unternehmen zuletzt den Anleihemarkt. Unter anderem platzierte Air Liquide einen Green Bond über 500 Millionen Euro. Damit sichert sich der Konzern die nötige Liquidität für den hohen Auftragsbestand.

Im Mai kommen die Aktionäre zur Hauptversammlung zusammen. Dort wird die Führung das vergangene Geschäftsjahr und die langfristige Strategie ADVANCE erläutern. Trotz geopolitischer Unsicherheiten blickt der Vorstand zuversichtlich auf die kommenden Monate. Der Fokus bleibt auf der Energiewende und dem Halbleitermarkt.

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