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Lahontan Gold Aktie: Gold in alten Halden

Lahontan Gold entdeckt bis zu 200.000 Unzen Gold in historischen Halden des Santa-Fe-Projekts und treibt die Wiederaufnahme der Produktion bis 2027 voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wiederbelebung einer stillgelegten Goldmine
  • Überraschende Goldfunde in alten Halden
  • Erster Goldguss für 2027 geplant
  • Kapitalerhöhung von 13,6 Mio. CAD

Eine Mine, die seit den 90er-Jahren stillsteht, soll schon 2027 wieder Gold gießen. Lahontan Gold treibt sein Santa-Fe-Projekt in Nevada auf mehreren Ebenen gleichzeitig voran — und ausgerechnet ein vermeintlich abgeschriebenes Altlager liefert derzeit die überraschendste Nachricht.

Wiederbelebung statt Neubau

Zwischen 1988 und 1994 förderte der Vorgängerbetreiber auf dem Santa-Fe-Gelände knapp 360.000 Unzen Gold im Tagebau, bevor der damalige Goldpreis den Betrieb unrentabel machte. Zurück blieb Infrastruktur, die heute bares Geld wert ist: Wasserbrunnen, ein Umspannwerk und bestehende Zufahrtsstraßen. Genau diese Ausgangslage soll den Wiedereinstieg in die Produktion beschleunigen und die Kapitalkosten gegenüber einem Projekt auf der grünen Wiese senken.

Die aktuelle Ressourcenschätzung weist gut 1,5 Millionen Unzen in der gesicherten Kategorie sowie weitere 0,4 Millionen Unzen in der Kategorie „Inferred“ aus, bei einem Goldäquivalent-Gehalt von 0,93 Gramm pro Tonne. Eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung steht kurz vor dem Abschluss und soll die Basis für eine überarbeitete Wirtschaftlichkeitsstudie bilden, die bis Ende August vorliegen soll.

Die Halden als Nebenschauplatz mit Substanz

Für Aufsehen sorgt derzeit ein Bereich, der lange als ausgeschöpft galt: die alten Heap-Leach-Halden aus dem historischen Abbau. Schallbohrungen deuten dort auf zusätzliche rund 200.000 Unzen Gold hin — Material, das bereits zerkleinert vorliegt und ohne zusätzlichen Förderaufwand direkt zur Aufbereitung transportiert werden könnte. Über 100 Bohrlöcher sollen diese Schätzung in den kommenden Monaten verifizieren.

Parallel dazu meldete das Unternehmen im Juni neue Bohrergebnisse aus der Zone Slab West, die ursprünglich nur im Rahmen der Genehmigungsvorbereitung untersucht wurde. Die Mineralisierung bleibt nach mehreren Richtungen offen, was auf ein größeres System hindeuten könnte. Rund 13 Kilometer entfernt liefert zudem das Satellitenprojekt West Santa Fe mit Cyanid-Laugungstests von 81 Prozent Gold- und 60 Prozent Silberausbeute zusätzliche Argumente für eine gemeinsame Verarbeitung.

Kapital und Zeitplan

Eine Kapitalerhöhung über 13,6 Millionen kanadische Dollar soll das Unternehmen bis 2027 finanzieren, ergänzt durch die Ausübung laufender Warrants im April und Mai. Die Baugenehmigung wird für das erste Quartal 2027 erwartet, die Bauphase soll rund sechs Monate dauern. Der erste Goldguss könnte demnach im dritten oder vierten Quartal 2027 erfolgen, bei einer angepeilten Jahresproduktion von 100.000 Unzen.

Bis dahin bleiben die aktualisierte Ressourcenschätzung und die für September avisierte Wirtschaftlichkeitsstudie die nächsten konkreten Prüfsteine für den Zeitplan.

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