La Française de l’Energie hat am Dienstag für das Geschäftsjahr 2026 einen Nettoverlust von 9,9 Millionen Euro gemeldet. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen für das folgende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von mindestens 25 Prozent. Am Freitag stieg die Aktie um 12% – ein Zusammenhang mit der Ergebnisvorlage ist damit nicht belegt.
Jahresbilanz und Quartalsauftakt laufen auseinander
Der Jahresumsatz erreichte 29,5 Millionen Euro und lag damit um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Geschäftsjahr 2025 hatte La Française de l’Energie noch einen Nettogewinn von 3,7 Millionen Euro erzielt.
Das Jahresergebnis belasteten die vor gut drei Wochen aufgedeckten Verluste aus der Gas-Überabsicherung. Außerdem meldete das Unternehmen eine negative Veränderung des beizulegenden Zeitwerts seiner Energieabsicherungsinstrumente von 10,8 Millionen Euro.
Beim Umsatz meldete La Française de l’Energie für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 dagegen einen Anstieg um 35 Prozent. Die Erlöse erreichten 8,9 Millionen Euro. Die Wachstumsprognose für das gesamte Geschäftsjahr bleibt eine Erwartung des Unternehmens, während der Quartalsanstieg bereits gemeldet ist.
Überarbeitete Strategie soll Bilanz stärken
Am Dienstag kündigte La Française de l’Energie außerdem an, am 10. Dezember 2026 einen überarbeiteten strategischen Fahrplan vorzustellen. Dieser soll sich auf Kostensenkungen, einen optimierten Einsatz liquider Mittel und die Stärkung der Bilanz konzentrieren. Damit richtet das Unternehmen die angekündigte Überarbeitung ausdrücklich auch auf seine finanzielle Aufstellung aus. Die Vorstellung des Plans ist für diesen Termin angekündigt; konkrete Maßnahmen sind damit noch nicht als umgesetzt gemeldet.
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