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L3Harris Aktie: Insider verkaufen kräftig

Zwei Top-Manager von L3Harris Technologies verkauften Aktien im Millionenwert, während das Unternehmen einen neuen Finanzchef und einen Spartenpräsidenten beruft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verkäufe von Aktien im Wert über drei Millionen Dollar
  • Neue Führungskräfte für Finanzen und Raketenproduktion
  • Großauftrag für Nachtsichtgeräte bis 2033 gesichert
  • Analysten erhöhen Kursziel auf 435 Dollar

Zwei hochrangige Manager von L3Harris Technologies haben innerhalb weniger Tage Aktien im Wert von über drei Millionen Dollar verkauft. Jon Rambeau, Präsident des Bereichs Communications & Special Domains, und Melanie Rakita, Vice President & Chief Human Resources Officer, trennten sich von erheblichen Aktienpaketen – während das Unternehmen gleichzeitig einen neuen Finanzchef installiert.

Verkäufe bei Kursen um 370 Dollar

Rambeau veräußerte am 2. März insgesamt 5.528 Aktien zu einem Preis von 370,32 Dollar, was einem Gegenwert von rund 2,05 Millionen Dollar entspricht. Bereits am 26. Februar hatte er weitere 3.587 Aktien zu 355,16 Dollar abgestoßen, um Steuerverbindlichkeiten aus der Ausübung von Aktienoptionen zu begleichen. Der Manager behielt nach diesen Transaktionen noch 7.660 Aktien im direkten Besitz.

Rakita verkaufte ihre Anteile in zwei Tranchen zwischen dem 26. Februar und 2. März zu Preisen zwischen 341,45 und 370,32 Dollar. Insgesamt trennte sie sich von 3.129 Aktien im Wert von etwa 1,09 Millionen Dollar. Auch sie nutzte einen Teil der Verkäufe zur Deckung von Steuerlasten.

Neuer CFO soll Wachstum vorantreiben

Parallel zu den Insider-Verkäufen gab L3Harris am Montag die Ernennung von Kenneth Sharp zum neuen Chief Financial Officer bekannt. Sharp, der bislang als CFO des Sicherheitsunternehmens Peraton Inc. tätig war, bringt umfangreiche Erfahrung aus Führungspositionen bei DXC Technology und Northrop Grumman mit. Er übernimmt das Amt am 16. März.

Zusätzlich ernannte der Rüstungskonzern Kenneth Bedingfield zum Präsidenten der Missile Solutions-Sparte. Bedingfield soll die Produktion von Feststoffraketenmotoren schnell hochfahren, um die dringende Nachfrage des Verteidigungsministeriums zu bedienen. Hintergrund ist ein kürzlich gesicherter Großauftrag: L3 Technologies erhielt vom US-Verteidigungsministerium einen Kontrakt über 466 Millionen Dollar zur Entwicklung und Produktion von Nachtsichtgeräten. Der Auftrag läuft bis 2033.

Analysten bewerten die strategische Ausrichtung des Unternehmens weiter positiv. Bernstein SocGen Group erhöhte das Kursziel auf 435 Dollar und bekräftigte ihre Outperform-Einschätzung. Die Analysten verwiesen auf die gute Abstimmung mit den Prioritäten des Pentagons und die verbesserte operative Performance. Im vorbörslichen Handel am Montag notierte die Aktie bei 370,50 Dollar, ein Plus von 1,63 Prozent.

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