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Kyverna: Ritesh Srivastava als General Counsel

Kyverna Therapeutics bereitet sich mit einem neuen Chefjustiziar auf die FDA-Zulassung seiner CAR-T-Therapie miv-cel vor.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erfahrener Pharmajurist für Kyverna
  • FDA-Zulassungsantrag für miv-cel eingereicht
  • Aktienoptionen an Meilensteine gekoppelt
  • Aktie legt leicht zu, Volatilität bleibt hoch

Kyverna Therapeutics stellt die Weichen für den Markteintritt. Das Biotechunternehmen holt mit Ritesh Srivastava einen erfahrenen Pharmajuristen an Bord – genau in der Phase, in der es auf die Zulassung seines wichtigsten Kandidaten hinarbeitet.

Srivastava kommt von BPGbio, wo er als General Counsel tätig war. Zuvor bekleidete er Führungspositionen bei Spectrum Pharmaceuticals und Avanir Pharmaceuticals, unter anderem als Global Compliance Officer. Seine Aufgabe bei Kyverna: die rechtlichen und regulatorischen Anforderungen für die Vermarktung einer Zelltherapie stemmen.

Miv-cel im Fokus der FDA

Im Zentrum der Strategie steht miv-cel (KYV-101), eine autologe CAR-T-Zelltherapie gegen Autoimmunerkrankungen. Kyverna hat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA bereits einen Zulassungsantrag für das Stiff-Person-Syndrom eingereicht. Eine seltene neurologische Erkrankung – und der erste Schritt in eine möglicherweise breitere Pipeline.

Parallel zum Jobangebot erhielt Srivastava eine Option auf 260.000 Aktien. Der Vesting-Plan über vier Jahre koppelt seine Vergütung an langfristige klinische und operative Meilensteine. Üblich für ein Unternehmen kurz vor der Kommerzialisierung.

Aktie mit verhaltenem Optimismus

Die Anleger reagierten verhalten positiv. Die Aktie legte um rund drei Prozent auf 8,32 Dollar zu. Der RSI von knapp 50 signalisiert eine neutrale technische Verfassung. Noch liegt der Kurs rund 28 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 11,62 Dollar aus dem April. Die hohe 30-Tage-Volatilität von fast 68 Prozent zeigt: Das Papier bleibt anfällig für Kursausschläge.

Die Marktzulassung von miv-cel wäre der entscheidende Katalysator. Ob und wann sie kommt, entscheidet die FDA. Bis dahin testet der Markt vor allem die Geduld der Aktionäre.

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