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Kraft Heinz Aktie: War’s das?

Der langjährige Großaktionär Berkshire Hathaway könnte sich vollständig aus Kraft Heinz zurückziehen, was die Aktie belastet und die geplante Konzernaufspaltung überschattet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Potentieller Verkauf fast der gesamten Berkshire-Beteiligung
  • Aktionärswechsel fällt mit geplanter Konzernaufspaltung zusammen
  • Aktienkurs gerät durch die Nachricht unter Druck
  • Quartalszahlen im Februar als nächster wichtiger Meilenstein

Der Lebensmittelriese steht vor einem gewaltigen Umbruch in seiner Aktionärsstruktur. Eine aktuelle Pflichtmitteilung deutet darauf hin, dass sich der langjährige Großaktionär Berkshire Hathaway vollständig zurückziehen könnte. Diese Nachricht trifft das Unternehmen mitten in den Vorbereitungen für eine komplexe Konzernaufspaltung.

Das Ende einer Ära?

Laut der behördlichen Einreichung hat Berkshire Hathaway den potenziellen Verkauf von bis zu 325,4 Millionen Aktien registriert. Dies entspricht nahezu der gesamten Beteiligung der Holding, die rund 27 Prozent der ausstehenden Anteile von Kraft Heinz ausmacht. Anleger reagierten nervös auf die Nachricht, was den Aktienkurs unter Druck setzte.

Berkshire fungierte seit der Fusion von Kraft Foods und H.J. Heinz im Jahr 2015 als entscheidender Ankeraktionär. Der Zeitpunkt der Registrierung fällt mit dem Wechsel an der Spitze der Investmentholding zusammen, bei der nun Greg Abel als CEO die Geschicke leitet.

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Umbau in turbulenter Phase

Der mögliche Rückzug des Großinvestors kollidiert zeitlich mit den Plänen von Kraft Heinz, sich in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen aufzuteilen. Dieser Schritt soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein. Geplant ist eine Einheit für das globale Saucen- und Gewürzgeschäft sowie eine separate Gesellschaft für das nordamerikanische Lebensmittelportfolio.

Diese Strategie zielt darauf ab, in den jeweiligen Segmenten gezielter wachsen zu können. Warren Buffett hatte sich in der Vergangenheit jedoch enttäuscht über die Entscheidung zur Aufspaltung geäußert.

Blick auf die Zahlen

Für Investoren steht nun die Frage im Raum, wie schnell und in welchem Umfang Berkshire die registrierten Anteile tatsächlich veräußern wird. Klarheit über die operative Verfassung des Konzerns gibt es am 11. Februar 2026. An diesem Termin wird Kraft Heinz die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen, welche die letzte Bestandsaufnahme vor der geplanten Trennung darstellen.

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