Berkshire Hathaway hat am Wochenende seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und dabei eine bittere Pille offenbart: Massive Abschreibungen auf seine größte Position im Lebensmittelsektor. Für Kraft Heinz ist das ein deutliches Signal, wie Warren Buffetts Nachfolger die Investition bewertet.
Abschreibungen in Milliardenhöhe
Die Zahlen wiegen schwer: Im vierten Quartal 2025 verbuchte Berkshire Hathaway kombinierte Abschreibungen von 4,5 Milliarden Dollar auf seine Beteiligungen an Kraft Heinz und Occidental Petroleum. Für das Gesamtjahr 2025 summierten sich die Wertberichtigungen auf 8,3 Milliarden Dollar.
Noch deutlicher wird die Einschätzung durch die Worte des neuen CEO Greg Abel. In seinem ersten Aktionärsbrief seit der Nachfolge von Warren Buffett bezeichnete er die Kraft Heinz-Beteiligung als „enttäuschend“. Diese klare Bewertung steht im Kontrast zu Berkshires sonst zurückhaltender Kommunikation über Portfolio-Positionen.
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Defensive Positionierung verschärft sich
Die Abschreibungen bei Kraft Heinz passen in ein größeres Bild: Berkshire Hathaway agiert zunehmend defensiv. Das operative Ergebnis brach im vierten Quartal um 30 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar ein. Gleichzeitig verkaufte das Konglomerat zum 13. Mal in Folge netto Aktien und verzichtete im sechsten Quartal hintereinander komplett auf Aktienrückkäufe.
Die Cash-Reserven kletterten bis Ende Dezember 2025 auf den Rekordwert von 373 Milliarden Dollar. Diese extreme Liquiditätsposition deutet darauf hin, dass Berkshire unter Abel attraktive Investitionsmöglichkeiten derzeit Mangelware sieht.
Belastung bleibt konkret
Für Kraft Heinz bedeuten die Abschreibungen keine unmittelbare operative Veränderung, doch die öffentliche Kritik des wichtigsten Aktionärs wiegt schwer. Berkshire hält weiterhin eine bedeutende Beteiligung und bleibt trotz der „enttäuschenden“ Performance bei seiner langfristigen Strategie. Die nächsten Quartalszahlen von Kraft Heinz dürften zeigen müssen, ob sich an der fundamentalen Bewertung durch den Großaktionär etwas ändern kann.
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