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Kraft Heinz Aktie: Trennung rückt näher

Kraft Heinz steht unter neuer Führung vor einer geplanten Unternehmensaufteilung. Die Aktie notiert trotz hoher Dividendenrendite nahe ihrem Jahrestief, während Analysten auf konkrete Erfolge warten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer CEO Steve Cahillane übernimmt Anfang 2026
  • Geplante Aufspaltung in zwei börsennotierte Firmen
  • Aktienkurs notiert nahe dem 52-Wochen-Tief
  • Analysten bleiben mit ihren Bewertungen vorsichtig

Kraft Heinz steht vor einem entscheidenden Jahr. Seit Jahresbeginn 2026 führt ein neuer CEO das Unternehmen – und mit ihm soll eine umfassende Aufspaltung kommen. Doch die Börse zeigt sich skeptisch: Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief, trotz einer attraktiven Dividendenrendite von rund 6,7 Prozent.

Neuer Chef, alte Probleme?

Am 1. Januar 2026 übernahm Steve Cahillane offiziell den Chefposten. Der frühere CEO von Kellanova bringt Erfahrung mit: Er orchestrierte bereits die Aufspaltung von Kellogg. Doch bei Kraft Heinz wartet eine andere Herausforderung. Das Unternehmen plant, sich in der zweiten Jahreshälfte 2026 in zwei eigenständige, börsennotierte Gesellschaften zu teilen.

Die geplante Struktur:
* Global Taste Elevation Co.: Fokus auf wachstumsstarke Saucen und Gewürze, geführt von Cahillane
* North American Grocery Co.: Etablierte Marken wie Oscar Mayer und Kraft Singles mit stabilen Cashflows

Marktbeobachter fragen sich allerdings, ob Cahillane diesen Plan tatsächlich umsetzt oder eine strategische Kurskorrektur vornimmt. Die Unsicherheit spiegelt sich im Kurs wider.

Analysten bleiben vorsichtig

Die jüngsten Einschätzungen fallen zurückhaltend aus. Piper Sandler hob das Kursziel zwar auf 27 Dollar an, Stifel bestätigte ein „Hold“-Rating mit einem Ziel von 26 Dollar. Zacks Research stufte die Aktie immerhin von „Strong Sell“ auf „Hold“ hoch – ein Zeichen der Entspannung, aber kein Vertrauensbeweis.

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Vom aktuellen Niveau bei 23,43 Dollar bedeuten diese Kursziele ein begrenztes Aufwärtspotenzial von maximal 15 Prozent. Die Analysten warten offenbar auf konkrete Erfolge unter der neuen Führung, bevor sie optimistischer werden.

Schwache Gewinnerwartungen belasten

Für das kommende Quartal rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von etwa 0,61 Dollar – ein Rückgang von über 27 Prozent im Jahresvergleich. Diese Prognose reflektiert die anhaltenden Probleme der Branche: sinkende Volumina und Preisdruck.

Entscheidend wird sein, welche strategische Klarheit Cahillane in den kommenden Monaten liefert. Bis er seinen Kurs unmissverständlich definiert – insbesondere zum Zeitplan der Aufspaltung – bleibt Kraft Heinz eine Wette auf hohe Dividenden bei gleichzeitig hoher Unsicherheit. Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, ob der neue CEO die Weichen richtig stellt.

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