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Kraft Heinz Aktie: Spaltung auf dem Prüfstand

Der neue CEO Steve Cahillane überprüft die Strategie, was die Aktie belastet. Während institutionelle Investoren zukaufen, kämpft das Unternehmen mit Umsatzrückgängen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategische Unklarheit durch neuen CEO
  • Großinvestor kauft trotz fallender Kurse
  • Gesenkte Umsatzprognose für 2025
  • Aktie gilt als signifikant unterbewertet

Der erst seit Jahresbeginn amtierende CEO Steve Cahillane sorgt an der Börse für Verunsicherung. Der ursprünglich fest eingeplante Konzernumbau steht plötzlich zur Disposition. Während Anleger rätseln, ob die Aufteilung in zwei unabhängige Geschäfte tatsächlich stattfindet, greifen erste Großinvestoren trotz fallender Kurse zu.

Der Hauptgrund für die aktuelle Nervosität ist die strategische Unklarheit, die der Führungswechsel mit sich bringt. Cahillane nutzt seinen Amtsantritt für eine umfassende Überprüfung der bisherigen Pläne. Die für die zweite Jahreshälfte 2026 angedachte Aufspaltung ist damit keine Garantie mehr. Märkte reagieren allergisch auf Unsicherheit, und Cahillanes Historie bei Umstrukturierungen legt nahe, dass er den Kurs korrigieren oder komplett revidieren wird, sollte er dies für wertsteigernd halten. Der erhoffte „Aufspaltungs-Treiber“ für die Aktie ist damit vorerst pausiert.

Institutionelle nutzen die Schwäche

Während das Chartbild viele Privatanleger abschreckt, sehen institutionelle Adressen offenbar eine Einstiegschance. Berichten vom heutigen Montag zufolge hat die First Horizon Corp eine neue Position aufgebaut und 179.657 Aktien im Wert von rund 4,68 Millionen US-Dollar erworben.

Dieser Schritt verdeutlicht die Diskrepanz zwischen der aktuellen Marktstimmung und der fundamentalen Bewertung. Großanleger fokussieren sich hier auf die aggressiven Bewertungskennzahlen und blenden den kurzfristigen Abwärtstrend aus. Analysten von Morningstar stufen das Papier derzeit als „signifikant unterbewertet“ ein. Mit einer Dividendenrendite zwischen 6,7 und 6,8 Prozent bietet die Aktie zudem ein massives Polster für einkommensorientierte Investoren.

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Operative Hürden und Charttechnik

Die günstige Bewertung kommt jedoch nicht ohne Risiken. Das Unternehmen senkte kürzlich die Prognose für den organischen Nettoumsatz im Jahr 2025 und erwartet nun einen Rückgang von 3,0 bis 3,5 Prozent. Diese Schwäche im Kerngeschäft unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Cahillane steht: Das Volumenwachstum fehlt, und die bisherige Wachstumsstory ist ins Stocken geraten.

Auch technisch bleibt die Lage angespannt. Das Scheitern an der Unterstützung bei 24,00 US-Dollar in der vergangenen Woche hat weiteres Abwärtspotenzial freigesetzt. Die nächste relevante Haltemarke liegt beim jüngsten Tief von 22,91 US-Dollar. Ein Bruch dieses Niveaus könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen. Umgekehrt hätte jede positive Nachricht zur Strategie angesichts der überverkauften Lage das Potenzial für eine schnelle Gegenbewegung.

Der Markt verlangt nun nach Klarheit. Bis der neue CEO verbindliche Aussagen zur Zukunft der Aufspaltung trifft, dürfte ein Risikoaufschlag auf der Aktie lasten. Der nächste entscheidende Termin ist der 11. Februar 2026, wenn Kraft Heinz seine aktuellen Quartalszahlen vorlegt und womöglich Details zum weiteren Kurs bekannt gibt.

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