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Kraft Heinz Aktie: Proxy enthüllt Milliardenverlust

Kraft Heinz steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Der neue CEO Steve Cahillane, seit Januar 2026 im Amt, präsentiert Aktionären eine umfassende Governance-Reform — während die Zahlen für 2025 den Druck auf das Unternehmen deutlich machen.

Milliardenverlust durch Abschreibungen

Das Geschäftsjahr 2025 schloss Kraft Heinz mit einem Nettoverlust von 5,85 Milliarden Dollar ab, nach einem Gewinn von 2,74 Milliarden Dollar im Vorjahr. Hauptursache waren nicht zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von 9,3 Milliarden Dollar. Bereinigt davon erzielte das Unternehmen ein operatives Ergebnis von 4,7 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 24,9 Milliarden Dollar.

Inflationsdruck, Zölle und Marktanteilsverluste im US-Einzelhandel belasteten das operative Geschäft zusätzlich. Morningstar weist darauf hin, dass steigende Rohstoffkosten — insbesondere bei Kaffee, Eiern und Fleisch — durch Zölle weiter verstärkt werden und die Verbrauchernachfrage gedämpft bleibt.

Strategischer Kurswechsel unter Cahillane

Die geplante Aufspaltung des Konzerns ist vom Tisch. Auch die Gespräche über eine mögliche Fusion mit Unilever wurden beendet. Stattdessen investiert Kraft Heinz 600 Millionen Dollar in die Revitalisierung seiner Kernmarken — darunter Oscar Mayer. Cahillane hat mangelnde Investitionen in der Vergangenheit als zentralen Belastungsfaktor identifiziert.

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Analysten bleiben skeptisch

Die Aktie notiert nach wie vor deutlich unter ihrem Jahreshoch und hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 29 Prozent verloren. Deutsche Bank senkte das Kursziel von 23 auf 20 Dollar und behielt die Einstufung „Hold“ bei. Wells Fargo reduzierte das Ziel von 25 auf 23 Dollar bei gleichem Rating.

Am 28. April 2026 legt Kraft Heinz seine Quartalszahlen vor — der erste vollständige Bericht unter Cahillanes strategischer Führung. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,50 Dollar bei einem Umsatz von 5,89 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspräche. Ob die neue Investitionsstrategie erste messbare Wirkung zeigt, wird dieser Bericht erstmals sichtbar machen.

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