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Kraft Heinz Aktie: Druck nach Abstufung

Die Aktie von Kraft Heinz verliert nach einer Herabstufung durch Morgan Stanley. Die Analysten sehen das Unternehmen durch zunehmenden Wettbewerbsdruck und ein schwieriges Marktumfeld belastet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Herabstufung von Equal Weight auf Underweight
  • Kursziel von 27 auf 24 US-Dollar gesenkt
  • Aktienkurs fällt deutlich unter Marktniveau
  • Geplante Unternehmensaufspaltung ab 2026

Die Aktie von Kraft Heinz gerät nach einer skeptischen Einschätzung von Morgan Stanley spürbar unter Druck. Die Investmentbank hat den Titel herabgestuft und das Kursziel reduziert. Damit rücken kurzfristige Risiken und der zunehmende Wettbewerbsdruck im Lebensmittelbereich stärker in den Fokus.

Morgan Stanley wird vorsichtiger

Morgan Stanley hat die Aktie von Kraft Heinz von „Equal Weight“ auf „Underweight“ abgestuft. Zugleich senkten die Analysten das Kursziel von 27 auf 24 US‑Dollar.

Die Bank verweist damit auf zunehmende Zweifel, ob das Unternehmen das aktuell schwierigere Marktumfeld erfolgreich meistern kann.

In Kürze:
– Rating gesenkt: von „Equal Weight“ auf „Underweight“
– Neues Kursziel: 24 US‑Dollar (zuvor 27 US‑Dollar)
– Begründung: Herausforderndes Marktumfeld und wachsender Druck im Kerngeschäft

Kursentwicklung unter Marktniveau

Die Reaktion an der Börse folgte umgehend. Im letzten Handelstag verlor die Aktie 2,89 % und schnitt damit deutlich schlechter ab als breite Indizes wie der S&P 500.

Auch im Monatsvergleich bleibt der Wert zurück: In den vergangenen vier Wochen ging es um 2,06 % nach unten und damit schwächer als sowohl der Consumer‑Staples‑Sektor als auch der Gesamtmarkt. Charttechnisch zeigt sich damit ein klarer Abwärtstrend.

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Wettbewerbsdruck nimmt zu

Hinter der negativen Stimmung stehen spürbare Veränderungen im Markt für verpackte Lebensmittel. Preiswettbewerb und der verstärkte Fokus des Handels auf Eigenmarken belasten die Perspektiven bis mindestens 2026. Händler setzen stärker auf günstige Angebote, um preisbewusste Konsumenten zu gewinnen.

Zentrale Belastungsfaktoren für Kraft Heinz sind laut Einschätzung:

  • Zunehmende Werbe- und Rabattaktionen von Wettbewerbern und Händlern
  • Wachsende Preisdifferenz zwischen Markenprodukten und Handelsmarken
  • Größere Verhandlungsmacht großer Ketten wie Walmart und Kroger
  • Spürbar steigende Marktanteile von Eigenmarken

Diese Entwicklungen könnten Umsätze dämpfen und eine nachhaltige Erholung der Margen erschweren.

Geplante Aufspaltung ab 2026

Parallel zu den kurzfristigen Belastungen stellt Kraft Heinz die Weichen für eine tiefgreifende Neuordnung. Das Unternehmen plant, sich im Rahmen eines steuerfreien Spin‑offs in zwei eigenständige börsennotierte Gesellschaften aufzuspalten.

Vorgesehen ist die Bildung einer „Global Taste Elevation“-Gesellschaft sowie einer „North American Grocery“-Gesellschaft. Der Abschluss des Vorgangs wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren und jedem der beiden Unternehmen eine klarere strategische Ausrichtung auf seine jeweiligen Marken und Prioritäten zu ermöglichen.

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