Bei Kraft Heinz deutet sich ein massiver Umbruch in der Eigentümerstruktur an. Berkshire Hathaway hat Berichten zufolge den potenziellen Verkauf von rund 325,4 Millionen Aktien registriert. Dieser Schritt würde den fast vollständigen Rückzug des Großaktionärs bedeuten und fällt in eine Phase strategischer Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft des Lebensmittelkonzerns.
Strategische Differenzen als Auslöser
Der geplante Verkauf markiert eine deutliche Zäsur unter Greg Abel, der seit dem 1. Januar 2026 offiziell als CEO von Berkshire Hathaway fungiert. Während Abel das Portfolio der Holding neu bewertet, scheint der Rückzug vor allem durch unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung von Kraft Heinz getrieben zu sein.
Stein des Anstoßes ist die geplante Aufspaltung des Konzerns in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen. Der Plan sieht vor, das Geschäft bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 in die „Global Taste Elevation Co.“ und die „North American Grocery Co.“ zu teilen. Erstere soll wachstumsstarke Saucen und Gewürze bündeln, während letztere sich auf Basisprodukte wie Oscar Mayer und Kraft Singles konzentriert. Warren Buffett soll Berichten zufolge Kritik an diesem Vorhaben geäußert haben, was im Gegensatz zur Haltung des aktuellen Kraft-Heinz-Managements steht.
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Warten auf die Zahlen
Für Anleger kommt die Unsicherheit über die Aktionärsstruktur zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Aktie notiert aktuell bei 24,45 USD und hat auf 12-Monats-Sicht 12,51 Prozent an Wert eingebüßt. Trotz der jüngsten Volatilität bleibt der Titel mit einer Dividendenrendite von rund 6,55 Prozent für einkommensorientierte Investoren relevant, auch wenn der Kursrutsch die Stimmung belastet.
Der Markt richtet den Blick nun auf den kommenden Mittwoch. Am 11. Februar 2026 wird Kraft Heinz die Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen. Analysten rechnen in einem schwierigen Umfeld mit einem Gewinn von etwa 0,61 USD pro Aktie. Diese Zahlen werden zeigen müssen, ob das operative Geschäft stabil genug ist, um den drohenden Abgang des wichtigsten Ankeraktionärs zu verkraften.
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