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Kraft Heinz Aktie: Aufspaltung gestoppt

Der Lebensmittelkonzern stoppt seine Teilungspläne und investiert stattdessen 600 Millionen US-Dollar, um das Kerngeschäft in den USA zu stärken. Die erhöhten Marketingausgaben werden zunächst die Margen belasten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategische Kehrtwende mit Fokus auf Kerngeschäft
  • 600 Millionen US-Dollar für Marketing und Produktentwicklung
  • Sparprogramm übertrifft Ziele vorzeitig
  • 2026 als Jahr der Stabilisierung und Bodenbildung

Anleger hatten zuletzt auf eine Aufspaltung des Lebensmittelriesen spekuliert, um verborgene Werte im Konzern zu heben. Doch Kraft Heinz vollzieht eine strategische Kehrtwende. Statt das Unternehmen in Einzelteile zu zerlegen, bläst das Management zum Angriff im Kerngeschäft und nimmt dafür viel Geld in die Hand, um die schwächelnden Umsätze in den USA wieder anzukurbeln.

Fokus auf Marke statt Trennung

Der Konzern legt die Pläne zur Unternehmensteilung auf Eis und setzt stattdessen auf eine integrierte Struktur. Rund 600 Millionen US-Dollar sollen gezielt in Marketing, Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie die Produktqualität fließen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der bekannten Marken zu stärken, nachdem das Unternehmen zuletzt mit Volumenrückgängen und Marktanteilsverlusten zu kämpfen hatte.

Finanzierung durch Sparprogramm

Ein zentraler Baustein der neuen Strategie ist die Personalie Nicolas Amaya, der als neuer Präsident für Nordamerika das dortige Geschäft wiederbeleben soll. Finanziert wird die Investitionsoffensive durch strikte Effizienzmaßnahmen. Das Unternehmen liegt hierbei gut im Plan: Das Ziel von 2,5 Milliarden US-Dollar an Brutto-Einsparungen soll bereits Ende 2026 und damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant übertroffen werden.

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Margendruck vor Wachstum

Der Blick auf den Chart verdeutlicht den Handlungsbedarf: Auf Zwölf-Monats-Sicht verlor das Papier rund 29 Prozent an Wert und notiert aktuell bei knapp 21 Euro. Das Management bereitet Anleger darauf vor, dass die erhöhten Ausgaben – das Marketingbudget soll 2026 auf etwa 5,5 Prozent vom Umsatz steigen – zunächst auf die Margen drücken werden. Das laufende Jahr wird als Bodenbildung betrachtet.

Der Fokus liegt nun klar auf der langfristigen Trendwende. Während 2026 noch im Zeichen der Stabilisierung steht, plant Kraft Heinz ab der zweiten Jahreshälfte wieder Marktanteile zu gewinnen, um 2027 auf einen profitablen Wachstumspfad zurückzukehren. Die reguläre Quartalsdividende bleibt von diesen strategischen Anpassungen unberührt.

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