Der südkoreanische Leitindex hat seine kräftigen Vortagesgewinne weitgehend wieder abgegeben. Auslöser ist eine Rede von US-Präsident Donald Trump, in der er statt erhoffter Deeskalation eine Verschärfung des Iran-Krieges ankündigte.
Vom Euphorie-Hoch zur Ernüchterung
Noch am Mittwoch hatte der KOSPI mit einem Plus von 8,4 Prozent zu den stärksten Märkten Asiens gezählt – befeuert von Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten. Diese Euphorie erwies sich als kurzlebig. Am Donnerstag dreht der Index deutlich ins Minus und verliert rund 3,7 Prozent – ein schmerzhafter Kursrückgang, der sich aus der Höhe der Vortagesgewinne fast zwangsläufig ergibt.
Das Muster ist klar: Wer am stärksten steigt, fällt auch am häresten. Unter den großen Aktienmärkten Asiens verzeichnet Seoul damit die schwersten Verluste des Tages.
Trump kippt die Stimmung
Trump verkündete, die USA würden den Iran in den nächsten zwei bis drei Wochen militärisch massiv unter Druck setzen. Gleichzeitig signalisierte er, dass Washington keine Initiative ergreifen werde, die Straße von Hormus wiederzueröffnen – und schob diese Verantwortung den ölabhängigen Ländern selbst zu.
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Für exportorientierte Volkswirtschaften wie Südkorea ist das eine doppelt schlechte Nachricht. Steigende Ölpreise – der Brent-Preis zieht am Morgen wieder deutlich auf über 107 Dollar je Barrel an – treiben die Importkosten nach oben und befeuern die Inflationserwartungen. Das wiederum könnte Zentralbanken zu einer restriktiveren Geldpolitik veranlassen, was Wachstumsaktien besonders belastet.
Der Won gerät ebenfalls unter Druck: Der Dollar kostet inzwischen rund 1.521 Won – ein Anstieg von rund 0,6 Prozent innerhalb weniger Stunden. Für ein Land, das stark auf Rohstoffimporte angewiesen ist, verschärft das die wirtschaftlichen Belastungen zusätzlich.
Chinas Börsen zeigen sich dagegen deutlich widerstandsfähiger – Analysten der Bank Nomura sehen das als potenziell anhaltenden Trend. Der KOSPI hingegen bleibt vorerst im Sog geopolitischer Unsicherheiten gefangen.
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