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Symbolbild, KI-generiert

Kone Aktie: Milliarden-Deal in Sicht

Der finnische Aufzüge-Hersteller Kone verhandelt über die Übernahme von TK Elevator. Der Deal könnte einen neuen globalen Marktführer schaffen und die Branche konsolidieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Übernahme zu bis zu 25 Milliarden Euro bewertet
  • Neuer Marktführer vor US-Konkurrent Otis
  • Branche würde von vier auf drei große Player schrumpfen
  • Kone verfügt über schuldenfreie Bilanz für Finanzierung

Der finnische Aufzughersteller Kone steht offenbar vor dem größten Zukauf seiner Geschichte. Laut übereinstimmenden Medienberichten verhandelt das Unternehmen mit den Eigentümern von TK Elevator über eine Übernahme — zu einer Bewertung von bis zu 25 Milliarden Euro inklusive Schulden.

Marktführer durch die Hintertür?

Käme der Deal zustande, würde der neue Verbund aus Kone und TK Elevator auf einen Jahresumsatz von rund 24 Milliarden Dollar kommen. Damit würde ein klarer globaler Marktführer entstehen — deutlich vor dem US-Wettbewerber Otis, der zuletzt auf rund 14,4 Milliarden Dollar Umsatz kam. Die Branche mit bisher vier großen Spielern würde sich auf drei schrumpfen.

Kone strebt einem Bericht zufolge einen Abschluss noch in den kommenden Wochen an. Die bisherigen Eigentümer — die Finanzinvestoren Advent International und Cinven — hatten ursprünglich einen Börsengang von TK Elevator geplant, sogar mit den USA als möglichem Listing-Ort. Die jüngste Turbulenzen an den Aktienmärkten haben die Verkaufsbereitschaft offenbar erhöht. Parallel zu den Verhandlungen laufen die IPO-Vorbereitungen vorerst weiter.

Was das für die Branche bedeutet

Ein wesentlicher Vorteil für Kone: Das Unternehmen verfügt über eine schuldenfreie Bilanz und hält zudem einen 20-prozentigen Anteil an Toshiba Elevator, der bei Bedarf veräußert werden könnte — was den finanziellen Spielraum erheblich vergrößert.

Marktbeobachter sehen in der Konsolidierung eine moderat positive Entwicklung für die Branchenstruktur. Allerdings dürfte ein hochverschuldeter Zusammenschluss kaum dazu führen, dass der neue Marktführer aggressiv auf Marktanteile zielt. Der eigentliche Wettbewerb spielt sich ohnehin woanders ab: Rund die Hälfte des weltweiten Servicegeschäfts liegt bei unabhängigen Anbietern — und das bleibt von diesem Deal unberührt.

Für Kone ist es ein mutiger Schritt. Ob der Preis von bis zu 25 Milliarden Euro am Ende gerechtfertigt erscheint, werden die finalen Verhandlungen zeigen.

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