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Symbolbild, KI-generiert

Komax: 25 Millionen CHF Kostenabbau geplant

Komax leitet einen umfassenden Konzernumbau ein, tauscht die Führungsspitze aus und senkt die Kosten drastisch. Die Aktie reagiert mit einem deutlichen Kursplus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fast gesamte Führungsspitze wird ausgetauscht
  • Kostensenkung um 25 Millionen Franken geplant
  • Produktion in Ungarn und Mexiko wird geschlossen
  • Fokus auf Luftfahrt und Industrie ausgeweitet

Komax krempelt sich komplett um. Der Schweizer Spezialist für Kabelverarbeitung wechselt fast die gesamte Führungsspitze aus. Zeitgleich drückt das Management massiv auf die Kostenbremse. Die Börse reagiert heute mit einem deutlichen Plus von über acht Prozent.

Führungsteam vor dem Neustart

Der langjährige CEO Matijas Meyer hat das Unternehmen bereits verlassen. Nach elf Jahren an der Spitze endet damit eine Ära. Im Juni folgt voraussichtlich CFO Christian Mäder. Komax sucht nun neue Impulse für agilere Strukturen. Die Gruppe will künftig schneller auf Marktveränderungen reagieren.

Radikaler Sparkurs zeigt Wirkung

Um die Profitabilität zu sichern, strafft Komax weltweit seine Standorte. Das Management will die Kostenbasis bis Ende 2026 um 25 Millionen Franken senken. Dafür schließt die Gruppe die Produktion in Ungarn und Mexiko. Bestehende Werke übernehmen diese Kapazitäten. Das soll die Komplexität verringern, ohne das Angebot zu schmälern.

Diversifizierung jenseits der Automobilindustrie

Bisher hing Komax stark von der europäischen Autoindustrie ab. Nun rücken die Luftfahrt und industrielle Anwendungen stärker in den Fokus. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von einzelnen Branchen verringern. Die Aktie notiert aktuell bei 66,60 Euro. Trotz der heutigen Erholung bleibt das Papier seit Jahresbeginn mit rund vier Prozent im Minus.

Das Management peilt eine Rückkehr zu zweistelligen EBIT-Margen bis 2027 an. Ein wichtiger Meilenstein folgt im August 2026. Dann präsentiert Komax die Halbjahreszahlen. Investoren werden besonders darauf achten, wie stark die Standortschließungen die Marge bereits stützen. Bis dahin muss der Konzern zudem die Nachfolge für den Finanzchef klären.

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