Knorr-Bremse hat mit den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 die Markterwartungen deutlich übertroffen. Ein operativer Milliardengewinn und ein Rekord-Cashflow katapultierten das Papier am Freitag an die Spitze des MDAX. Doch kann der Konzern dieses hohe Tempo auch im neuen Jahr beibehalten?
Profitabilität erreicht neue Bestmarken
Besonders die Profitabilität sticht im abgelaufenen Turnus hervor. Bei einem Umsatz von 7,817 Milliarden Euro steigerte der Bremsenspezialist seine operative EBIT-Marge um 70 Basispunkte auf 13,0 Prozent. Vor allem die Schienensparte (RVS) glänzte mit einer Marge von 16,5 Prozent und erreichte damit ihre Mittelfristziele ein Jahr früher als geplant.
Finanziell steht der Konzern so solide da wie selten zuvor. Der freie Cashflow markierte mit 790 Millionen Euro ein Allzeithoch, was dem Management ermöglichte, die Nettoverschuldung um knapp ein Drittel auf 627 Millionen Euro zu senken. Diese starke Cash-Generierung bildet das Fundament für die aktuelle Stärke an der Börse.
Analysten heben die Ziele an
Die Reaktion am Aktienmarkt fiel entsprechend deutlich aus. Das Papier schloss am Freitag bei 115,20 Euro und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit einem Kursplus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn nähert sich der Titel seinem historischen Rekordstand aus dem Jahr 2021.
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Namhafte Analystenhäuser reagierten unmittelbar auf das Zahlenwerk. Während die UBS ihr Kursziel auf 123 Euro anhob, sieht Berenberg das Potenzial sogar bei 125 Euro. Marktbeobachter verweisen dabei insbesondere auf die mögliche Rückkehr als Systemzulieferer für den chinesischen Hochgeschwindigkeitsmarkt. Allerdings mahnt der Relative-Stärke-Index (RSI), der mit 78,1 deutlich im überkauften Bereich liegt, kurzfristig zur Vorsicht.
Ambitionierter Ausblick für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management eine weitere operative Verbesserung an. Der Ausblick sieht einen Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro vor, wobei die operative EBIT-Marge auf rund 14,0 Prozent steigen soll.
Der Fokus liegt weiterhin auf der effizienten Abarbeitung des hohen Auftragsbestands von 7,362 Milliarden Euro. Sollte Knorr-Bremse die prognostizierte Marge von 14 Prozent erreichen und den freien Cashflow stabil zwischen 750 und 850 Millionen Euro halten, bleibt die fundamentale Bewertung trotz der jüngsten Rally abgestützt. Das Erreichen dieser Ziele wird maßgeblich davon abhängen, ob die Nutzfahrzeugsparte ihre im vierten Quartal gezeigte Profitabilitätssteigerung von 11,3 Prozent dauerhaft stabilisieren kann.
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