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KNDS Aktie: 13,5 Milliarden Auftragseingang 2025

KNDS meldet für 2025 deutliche Umsatz- und Margensteigerung. Der Auftragsbestand erreicht mit 33,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzplus von 15,9 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro
  • Operative Marge steigt auf 15,0 Prozent
  • Rekord-Auftragsbestand von 33,1 Milliarden Euro
  • Doppel-Listing in Frankfurt und Paris geplant

KNDS liefert genau die Zahlen, die ein Börsendebüt leichter machen: mehr Umsatz, höhere Marge, Rekordaufträge. Der europäische Landsysteme-Spezialist bereitet weiter einen möglichen Doppel-Börsengang in Frankfurt und Paris vor. Geplant ist der Schritt im Jahr 2026, sofern die Marktbedingungen mitspielen.

Umsatz zieht breit an

Im Geschäftsjahr 2025 steigerte KNDS den Umsatz um 15,9 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Treiber war eine höhere Produktion über alle Sparten hinweg. Der Rückenwind kommt aus steigenden Verteidigungsausgaben und ausgebauten Kapazitäten.

Besonders stark blieb das Deutschland-Geschäft. Land Systems Germany erhöhte den Umsatz um 17,4 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Land Systems France kam auf 1,3 Milliarden Euro, ein Plus von 9,6 Prozent.

Auch die Munitionssparte legte kräftig zu. Der Umsatz stieg um 24,7 Prozent auf 612 Millionen Euro. Damit zeigt sich: Die Nachfrage beschränkt sich nicht auf einzelne Produktlinien, sondern zieht durch mehrere Bereiche.

Auftragsbestand erreicht Rekordniveau

Noch wichtiger als der Umsatz ist der Auftragseingang. KNDS verbuchte 2025 neue Bestellungen über 13,5 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand kletterte bis zum Jahresende auf 33,1 Milliarden Euro.

Ende 2024 hatte dieser Bestand noch bei 23,5 Milliarden Euro gelegen. Das ist ein deutlicher Sprung und verschafft dem Unternehmen hohe Planungssicherheit. Für einen möglichen Börsengang ist genau diese Sichtbarkeit ein starkes Argument.

Die Profitabilität zog ebenfalls an. Das EBIT erreichte 661 Millionen Euro, die operative Marge lag bei 15,0 Prozent. Im Vorjahr hatte KNDS ein EBIT von 500 Millionen Euro und eine Marge von 13,2 Prozent erzielt.

Doppel-Listing bleibt der Plan

KNDS arbeitet weiter an einem Börsengang mit Notierungen in Frankfurt und Paris. Das Management sieht die Vorbereitungen im Zeitplan. Der Schritt soll den Zugang zum Kapitalmarkt verbreitern und zusätzliche Investitionen in industrielle Kapazitäten, Technologie und Innovation ermöglichen.

Damit trifft ein operativ stärkeres Unternehmen auf einen Kapitalmarkt, der Rüstungswerte neu bewertet. Der zentrale Punkt bleibt das Timing: Wenn das Marktfenster offen bleibt, geht KNDS mit Rekordaufträgen, steigender Marge und einem prall gefüllten Auftragsbuch in die nächste Phase der IPO-Vorbereitung.

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