Wenige Wochen vor der anstehenden Hauptversammlung von Klöckner & Co kommt Bewegung in die Aktionärsstruktur. Aktuelle Stimmrechtsmitteilungen zeigen, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Beteiligung an dem Stahlhändler leicht verringert hat. Diese Anpassung fällt in eine Phase, in der das Papier an der Börse eine bemerkenswerte Stärke beweist.
Goldman Sachs passt Position an
Zum Stichtag Ende März senkte die Goldman Sachs Group ihre Gesamtbeteiligung auf 8,75 Prozent. Zuvor lag dieser Wert noch bei 9,24 Prozent. Der Anteil setzt sich aus direkt gehaltenen Stimmrechten sowie Finanzinstrumenten zusammen, die maßgeblich über die Tochtergesellschaft Goldman Sachs International verwaltet werden. An den grundsätzlichen Machtverhältnissen ändert dieser Schritt wenig. Der Unternehmer Friedhelm Loh bleibt über seine SWOCTEM GmbH mit 41,53 Prozent der mit Abstand dominierende Einzelaktionär des SDAX-Konzerns.
Aufsichtsratswahlen im Mai
Neben den Verschiebungen im Aktionariat rückt das ordentliche Aktionärstreffen am 20. Mai in Düsseldorf in den Mittelpunkt. Ein zentraler Punkt der Agenda ist die anstehende Neuwahl des Aufsichtsrats. Das Unternehmen setzt dabei auf spezifische Branchenerfahrung in der Stahlindustrie sowie Expertise bei der digitalen Transformation.
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Für das Kontrollgremium schlägt die Gesellschaft vier Kandidaten vor:
* Prof. Dr.-Ing. Dieter H. Vogel (als Vorsitzender)
* Prof. Dr. Tobias Kollmann
* Prof. Dr.-Ing. E. h. Friedhelm Loh
* Uwe Röhrhoff
Die Anteilseigner dürften dem Treffen angesichts der jüngsten Kursentwicklung äußerst entspannt entgegenblicken. Am gestrigen Dienstag schloss der Titel bei 12,18 Euro und notiert damit nur hauchdünne 0,33 Prozent unter seinem erst Anfang April markierten 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Wert bereits ein sattes Plus von 48,72 Prozent.
Die nächsten handfesten Impulse für die fundamentale Bewertung des Papiers stehen im kommenden Monat an. Im Rahmen der Hauptversammlung wird das Management die Geschäftszahlen für das erste Quartal präsentieren und die operative Ausrichtung für den weiteren Jahresverlauf konkretisieren.
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