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Symbolbild, KI-generiert

Klarna Aktie: Google-Urteil verschoben auf Ende Juni

Gericht vertagt Entscheidung im Milliardenstreit mit Google. Klarna setzt auf KI-Effizienz und Kapitalstrategie für Wachstum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • PriceRunner-Urteil auf Ende Juni verschoben
  • KI-Assistent spart jährlich 40 Millionen Dollar
  • Risikotransfer-Geschäfte über 1,7 Milliarden Dollar
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn fast 40 Prozent

Klarna muss länger auf eine Entscheidung im Milliardenstreit mit Google warten. Das Stockholmer Patent- und Marktgericht hat das Urteil der Tochtergesellschaft PriceRunner gegen den Suchmaschinenriesen verschoben. Statt Mitte Juni soll die Entscheidung nun Ende des Monats fallen.

Google-Urteil erst Ende Juni

PriceRunner wirft Google vor, eigene Preisvergleichsdienste in der Suche bevorzugt zu haben. Klarna dämpft allerdings die Erwartungen an eine schnelle Entschädigung. Mögliche Zahlungen hängen von Berufungen, Steuern und Vereinbarungen mit Prozessfinanzierern ab. Das Management betont, dass die ursprüngliche Forderungssumme kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche Entschädigung ist.

Parallel dazu setzt der Konzern massiv auf Automatisierung. Ein KI-Assistent übernimmt mittlerweile Millionen von Kundenanfragen. Das Unternehmen beziffert die jährlichen Einsparungen durch diese Technologie auf rund 40 Millionen Dollar. Kürzere Antwortzeiten und geringere Kosten sollen die Margen langfristig absichern.

KI-Effizienz und Kapitalstrategie

Die operative Effizienz bildet einen wichtigen Pfeiler für die Strategie am New Yorker Börsenplatz. Um das Kreditwachstum zu stützen, hat Klarna Risikotransfer-Geschäfte über 1,7 Milliarden Dollar abgeschlossen. Diese Transaktionen befreien Kapital und erhöhen die finanzielle Flexibilität des Fintechs.

An der Börse bleibt die Lage derweil angespannt. Die Aktie notiert aktuell bei 14,66 Euro. Damit verliert das Papier seit Jahresbeginn fast 40 Prozent an Wert. Vom Rekordhoch bei knapp 39 Euro ist der Kurs weit entfernt.

Ende Juni steht die Hauptversammlung an. Dort will sich der Vorstand die Genehmigung für neue Aktienausgaben sichern. Zeitgleich dürfte das verschobene Google-Urteil für Klarheit über mögliche Sondereffekte in der Bilanz sorgen.

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