Das Portfolio wächst, der Börsenwert schrumpft. Kirkstone Metals sichert sich durch eine geplante Übernahme neue Uran-Projekte im kanadischen Athabasca-Becken. Am Markt honoriert das aktuell niemand – die Papiere des Explorers notieren weit unter ihren Höchstständen.
Der Micro-Cap-Explorer will den privaten Konkurrenten Samson Metals vollständig übernehmen. Als Kaufpreis fließen keine Barmittel, stattdessen gibt Kirkstone gut vier Millionen neue Aktien aus. Das Geschäft steht noch unter dem Vorbehalt der kanadischen Börsenaufsicht TSX Venture Exchange.
Im Gegenzug wandern zwei strategisch platzierte Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von rund 800 Hektar in den Bestand. Das Sampson Lake Projekt grenzt direkt an Flächen von Uranium Energy im östlichen Becken. Das Cluff Lake Road Projekt liegt im Südwesten der Region und gilt als bohrbereit. Samson Metals muss für die Schürfrechte in den kommenden Jahren noch Explorationsausgaben und gestaffelte Barzahlungen leisten.
Druck auf den Aktienkurs
Die rein aktienbasierte Transaktion schont zwar die Kasse, verwässert aber die bestehenden Anteile weiter. Das dürfte Anleger nervös machen. Die Kirkstone-Aktie verlor auf Monatssicht rund 22 Prozent und pendelt aktuell knapp über der Marke von 0,31 Kanadischen Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei lediglich rund neun Millionen Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Kirkstone Metals?
Hinzu kommen gemischte Signale von institutioneller Seite. Im April flog Kirkstone aus dem S&P/TSX Venture Composite Index, was automatische Kapitalflüsse bremst. Parallel dazu nahm der Sprott Junior Uranium Miners ETF den Explorer neu in sein Portfolio auf.
Das übergeordnete Marktumfeld liefert derzeit wenig Rückenwind. Der Uran-Spotpreis notiert mit etwa 85 US-Dollar je Pfund deutlich unter seinem Jahreshoch. Langfristige Lieferverträge preisen das radioaktive Metall indes stabiler bei über 90 Dollar ein.
Warten auf den Startschuss
Operativ richtet sich der Blick nun auf die Behörden in Saskatchewan. Kirkstone wartet weiterhin auf die Bohrgenehmigungen für seine beiden Hauptprojekte Key Lake Road und Gorilla Lake. Fällt die Entscheidung in diesem Frühjahr positiv aus, startet das Unternehmen ein 7.000 Meter umfassendes Bohrprogramm. Die Finanzierung dafür steht dank einer kürzlich abgeschlossenen Privatplatzierung bereits.
Kirkstone Metals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Kirkstone Metals-Analyse vom 16. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Kirkstone Metals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Kirkstone Metals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Kirkstone Metals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
