Der geplante Milliarden-Deal zwischen Kimberly-Clark und dem brasilianischen Konzern Suzano stößt auf regulatorischen Widerstand. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat eine formale Untersuchung des Joint Ventures eingeleitet. Damit gerät der ehrgeizige Zeitplan für den Zusammenschluss der Tissue-Sparten unter Druck.
Details der Milliarden-Transaktion
Das Vorhaben hat ein geschätztes Gesamtvolumen von rund 3,4 Milliarden USD. Suzano soll dabei 51 % der Anteile übernehmen, während Kimberly-Clark mit 49 % beteiligt bleibt. Für diesen Mehrheitsanteil ist eine Zahlung von rund 1,734 Milliarden USD an den US-Konzern vorgesehen. Das Gemeinschaftsunternehmen umfasst 22 Produktionsstätten in 14 Ländern und erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Nettoumsatz von etwa 3,3 Milliarden USD bei einer Produktionskapazität von einer Million Tonnen.
Entscheidung bis Ende Mai
Die CMA prüft nun in einer ersten Phase, ob der Zusammenschluss den Wettbewerb im Vereinigten Königreich beeinträchtigt. Bis zum 28. Mai 2026 muss die Behörde entscheiden, ob sie das Vorhaben freigibt oder eine tiefergehende „Phase 2“-Untersuchung einleitet. Ein solches erweitertes Prüfverfahren könnte den für Mitte 2026 anvisierten Abschluss der Transaktion erheblich verzögern.
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Aktie technisch überverkauft
An der Börse spiegelte sich die Unsicherheit zuletzt in einer erhöhten Volatilität wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 85,72 € und notiert damit rund 17,6 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Oktober. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 25,8 bewegt sich das Papier technisch gesehen in einem überverkauften Bereich.
Während institutionelle Investoren wie Assenagon Asset Management ihre Positionen Ende 2025 aufstockten, reduzierten andere Adressen ihr Engagement. Der Ausgang der britischen Untersuchung gilt nun als entscheidender Katalysator für die strategische Neuausrichtung des Konzerns. Sollte die CMA bis Ende Mai keine Einwände erheben, bleibt das Ziel einer Finalisierung bis zum Sommer 2026 realistisch.
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