KFC trennt sich in den USA von seinem langjährigen Partner PepsiCo und schenkt künftig Getränke von Coca-Cola aus. Die Fast-Food-Kette will mit diesem Schritt ihr Angebot modernisieren und wieder mehr Kundschaft in die Filialen holen. Auf dem US-Markt arbeiten beide Marken damit erstmals landesweit zusammen.
Rollout bis zum Frühjahr 2027
Der Wechsel erfolgt schrittweise. Die Partnerschaft beginnt im Januar 2027, bis zum Frühjahr desselben Jahres sollen die Produkte in sämtlichen US-Filialen verfügbar sein. Für PepsiCo bedeutet die Entscheidung das Ende einer jahrelangen Belieferung der Kette. Die Aktie der KFC-Muttergesellschaft Yum! Brands legte nach der Ankündigung um 2,66 Prozent zu.
Neue Getränke für den ganzen Tag
Hinter der Umstellung steht eine strategische Neuausrichtung. KFC will sein Sortiment erweitern, um zusätzliche Konsumanlässe über verschiedene Tageszeiten hinweg abzudecken. In einem Testrestaurant im texanischen McKinney erprobt das Unternehmen bereits Angebote wie Eiskaffee, Shakes und Boba-Tees. Die Vertriebs- und Innovationskapazitäten von Coca-Cola sollen dabei helfen, neue Menükombinationen in den US-Restaurants zu etablieren.
Mit mehr als 30.000 Filialen in 150 Ländern und Regionen zählt KFC weltweit zu den Schwergewichten der Systemgastronomie. Das Abkommen mit Coca-Cola konzentriert sich vorerst auf die Vereinigten Staaten, wo der Austausch im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein soll.
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