Nach der 36 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme durch den Mars-Konzern im vergangenen Dezember folgt nun die operative Straffung. Kellanova hat vorgestern seine 50-prozentigen Anteile an zwei chinesischen Joint Ventures für 60 Millionen US-Dollar veräußert. Die Transaktion markiert einen weiteren Schritt bei der Integration in das globale Netzwerk des neuen Eigentümers.
- Käufer: Mars Wrigley Confectionery (China) Ltd.
- Verkaufspreis: 60 Millionen US-Dollar
- Ziel: Bündelung der Markenrechte und Effizienzsteigerung in China
- Betroffene Marken: Unter anderem Pringles
Fokus auf den chinesischen Markt
Mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile an den Gemeinschaftsunternehmen festigt Mars seine Position in Fernost. Das Ziel ist die vollständige Kontrolle über die Produktion und den Vertrieb prominenter Snack-Marken wie Pringles. Die Anteile gingen direkt an Mars Wrigley Confectionery (China), was die operativen Abläufe in der Region deutlich vereinfachen soll.
Wie passt dieser Verkauf in das Gesamtbild der Mars-Übernahme? Die Veräußerung ist eine direkte Folge der Fusion vom Dezember 2025. Mars bereinigt damit die komplexen Eigentumsstrukturen, die aus der Zeit von Kellanova als eigenständiges Unternehmen resultierten, um die Schlagkraft in strategischen Wachstumsregionen zu erhöhen.
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Strategische Neuausrichtung
Die Neuordnung des Portfolios begann bereits im Oktober 2023, als sich die damalige Kellogg Company in Kellanova und die WK Kellogg Co aufspaltete. Kellanova konzentrierte sich fortan auf das globale Snack-Geschäft und internationale Zerealien, was das Unternehmen schließlich zum Übernahmekandidaten für Mars machte.
Die Integration des umfangreichen Portfolios von Kellanova in die bestehenden Strukturen von Mars soll die Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene nachhaltig stärken. Der jüngste Verkauf in China verdeutlicht, dass Mars zügig daran arbeitet, Synergien durch direkte Kontrolle zu heben. Die Zusammenführung der globalen Vertriebswege und Lieferketten bleibt in den nächsten Quartalen der entscheidende Faktor für den Erfolg der Milliardenfusion.
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