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Symbolbild, KI-generiert

Keel Aktie: Sitzverlegung in die USA abgeschlossen

Keel Infrastructure verlegt Firmensitz in die USA und wechselt Wirtschaftsprüfer. Die Aktie erholt sich deutlich, während der Fokus auf KI-Rechenzentren wächst.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sitzverlegung von Kanada in die USA
  • PwC USA wird neuer Wirtschaftsprüfer
  • Aktie erholt sich um fast 30 Prozent
  • Wandelanleihe bringt 458 Millionen Dollar

Keel Infrastructure schließt die Sitzverlegung von Kanada in die USA ab. Der Wechsel des Wirtschaftsprüfers markiert den letzten großen formalen Schritt. Parallel dazu zeigt die Aktie eine bemerkenswerte Erholung. Der Markt feiert die Neuausrichtung auf KI-Rechenzentren.

Formalitäten geklärt

Das Management hat die Weichen endgültig gestellt. PricewaterhouseCoopers (PwC) USA übernimmt ab sofort die Prüfung der Bilanzen. Die kanadische Niederlassung von PwC tritt im Zuge des Sitzwechsels ab. Unstimmigkeiten gab es laut Finanzchef Jonathan Mir nicht. Die bisherigen Berichte blieben ohne Beanstandungen.

An der Börse kommt der Wandel gut an. Nach einem Tief bei rund 4,80 US-Dollar Anfang Juni kletterte der Kurs rasant aufwärts. Zuletzt schloss die Aktie bei 6,28 Dollar.

Das entspricht einem Plus von fast 30 Prozent in wenigen Wochen. An der Heimatbörse in Toronto übertraf das Papier den Leitindex im vergangenen Halbjahr deutlich. Die Anteilscheine notieren weit über ihrer 200-Tage-Linie.

Schulden für den KI-Ausbau

Der operative Umbau kostet viel Geld. Mitte Juni sammelte das Unternehmen 458 Millionen Dollar über eine Wandelanleihe ein. Ein Teil der Erlöse fließt in die Absicherung gegen Verwässerung. Der Rest finanziert Ausrüstungen für neue Datenzentren.

Die Bilanz zeigt die Herausforderungen der Transformation. Einem Kassenbestand von rund 357 Millionen Dollar stehen deutlich höhere langfristige Schulden gegenüber. Im ersten Quartal sank der Umsatz um fast ein Viertel. Der operative Verlust belief sich auf 128 Millionen Dollar.

Investoren bewerten Keel längst nicht mehr als reinen Miner. Der Fokus liegt auf der knappen Energie für KI-Anwendungen. Bis 2026 will CEO Ben Gagnon die aktuellen Standorte in feste Verträge umwandeln. Neue Leasing-Deals und Genehmigungen für Projekte wie Panther Creek oder Moses Lake bestimmen nun die weitere Kursrichtung.

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