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Symbolbild, KI-generiert

Kazatomprom: Abstimmung über CNUC-Vertrag bis August

Kazatomproms Aktionäre entscheiden über technische Anpassungen im Milliarden-Liefervertrag mit CNUC. Kernbedingungen bleiben unverändert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Außerordentliche Hauptversammlung einberufen
  • Technische Änderungen am China-Vertrag
  • Liefermengen und Preise bleiben gleich
  • Abstimmung läuft im schriftlichen Verfahren

Der weltgrößte Uranproduzent Kazatomprom beruft eine außerordentliche Hauptversammlung ein. Es geht um Nachbesserungen an einem milliardenschweren Liefervertrag mit der chinesischen National Uranium Corporation (CNUC).

Die Aktionäre sollen über eine Änderungsvereinbarung zum langfristigen Kontrakt abstimmen. Das Original war erst im November 2025 unterzeichnet und im Oktober desselben Jahres von den Aktionären gebilligt worden. Jetzt will der chinesische Partner Zahlungsmodalitäten und abrechnungstechnische Details klären lassen.

Technische Anpassung, keine inhaltliche Wende

Kazatomprom betont: Die vorgeschlagenen Änderungen sind rein technischer Natur. Liefermengen, Zeitpläne und Preise bleiben unverändert — und vertraulich. Die chinesische Seite hatte die Klarstellungen angestoßen.

Die Abstimmung läuft im schriftlichen Verfahren. Stimmberechtigte Aktionäre können ihre Unterlagen zwischen dem 10. Juli und dem 10. August 2026 einreichen. Die Auszählung ist für den 11. August geplant. Für Beschlüsse müssen mindestens 50 Prozent der stimmberechtigten Aktien vertreten sein.

Der kasachische Staatskonzern steuerte 2025 rund 20 Prozent der weltweiten Uranförderung bei. Produktionsentscheidungen von Kazatomprom beeinflussen maßgeblich das globale Angebot.

Kurs seitwärts, Ausblick fragil

Die Aktie schloss am Freitag bei 60,00 Euro — ein Minus von knapp zwei Prozent. Auf Monatssicht verlor das Papier 4,15 Prozent. Der RSI von 48,8 signalisiert weder Überkauf noch Überverkauf.

Bereits im August 2025 hatte Kazatomprom eine Produktionskürzung um rund zehn Prozent für 2026 angekündigt. Die Fördermenge sinkt von 32.777 auf 29.697 Tonnen. CEO Meirzhan Yussupof verwies damals auf ein stabiles langfristiges Uranpreisniveau von 80 US-Dollar pro Pound. Der Spotmarkt sei volatil, die Fundamentaldaten aber robust.

Die Abstimmung über den China-Vertrag ist ein Routineschritt. Sie zeigt aber, wie eng der kasachische Produzent mit seinem größten Abnehmer verflochten ist. Anleger warten nun auf den Ausgang der Abstimmung im August. Ein Nein könnte Fragen zum weiteren Verlauf der Partnerschaft aufwerfen.

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