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Symbolbild, KI-generiert

Kalray: KV5 Cores mit RISC-V-Kompatibilität

Der Chip-Entwickler Kalray fokussiert sich nach Verkauf der Software-Sparte auf KI-Prozessoren und erntet dafür starke Kursgewinne.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
  • Verkauf der Data Acceleration Platform abgeschlossen
  • Verhandlungen über KI-Industriepartnerschaft laufen
  • Zweistelliges Umsatzwachstum für 2026 angepeilt

Ein Kursplus von über 670 Prozent seit Jahresbeginn markiert eine radikale Neubewertung. Kalray hat sich von seinem Software-Geschäft getrennt und setzt nun alles auf eine Karte: Hochleistungsprozessoren für die künstliche Intelligenz.

Das Unternehmen stellt sich als reiner Chip-Entwickler neu auf. Durch den Verkauf der „Data Acceleration Platform“ agiert Kalray künftig nach dem „Fabless“-Modell. Der Fokus liegt dabei auf IP-Rechten und Prozessoren für datenintensive Anwendungen.

Der Markt reagiert euphorisch auf die Neuausrichtung. Am Montag kletterte die Aktie um knapp 16 Prozent auf 9,46 Euro. Damit erreichte das Papier ein neues 52-Wochen-Hoch.

Rahmenvertrag als nächster Meilenstein

Ein zentraler Faktor für die kommenden Monate ist eine geplante Vereinbarung. Kalray verhandelt derzeit über eine industrielle Zusammenarbeit mit einem führenden Akteur aus dem Bereich der KI-Infrastruktur. Dieser Abschluss gilt als Gradmesser für die Akzeptanz der Hardware im globalen Ökosystem.

Technologisch ruhen die Hoffnungen auf der MPPA-Plattform. Die nächste Generation der KV5-Rechenkerne soll zum RISC-V-Standard kompatibel sein. Das könnte die Integration in standardisierte Rechenzentren erheblich erleichtern.

Finanzielle Reichweite und Ausblick

Finanziell hat das Management nach der Tilgung ausstehender Anleihen Anfang 2026 für Stabilität gesorgt. Die Finanzierung gilt laut Unternehmensangaben bis Mitte 2026 als gesichert. Das Ziel für das laufende Geschäftsjahr ist ein zweistelliges Umsatzwachstum im neuen Kernbereich.

Die Partnerschaft mit Openchip bietet bis Mitte 2027 eine stabile Basis für die Forschung im Bereich High-Performance Computing. Konkrete Zahlen zum Fortschritt der Neuausrichtung folgen im Juli. Dann veröffentlicht Kalray den Halbjahresbericht für 2026.

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