Startseite » Aktien » JPMorgan European Discovery: Abschlag schrumpft

JPMorgan European Discovery: Abschlag schrumpft

Der JPMorgan European Discovery Trust notiert mit einem Abschlag von nur noch 5,5 Prozent zum inneren Wert. Die Diskrepanz zwischen Aktienkurs und NAV hat sich damit erheblich gegenüber dem langfristigen Durchschnitt verringert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Abschlag zum inneren Wert von rund 5,5 Prozent
  • Österreichische Bawag Group größte Einzelposition mit 2,6 Prozent
  • Portfolio konzentriert auf Finanz- und Industriesektor Europas
  • Moderate Fremdkapitalquote von 3,8 Prozent zur Positionsverstärkung

Der JPMorgan European Discovery Trust hat seine neuesten Portfolio- und Bewertungskennzahlen veröffentlicht. Während die Zusammensetzung der Top-Holdings stabil bleibt, zeigt sich eine deutliche Entwicklung beim Aktienkurs im Verhältnis zum inneren Wert der Anlagen. Anleger registrieren vor allem die Verengung des Discounts gegenüber dem historischen Durchschnitt.

  • Nettoinventarwert (NAV): 666,61p (Stand: 12. Februar)
  • Aktienkurs: 630,00p (Schlusskurs: 13. Februar)
  • Aktueller Abschlag: ca. 5,5 %
  • Größte Position: Bawag Group (2,6 %)

Finanzen und Industrie im Fokus

Das Portfolio setzt weiterhin schwerpunktmäßig auf europäische Nebenwerte außerhalb Großbritanniens, wobei Finanzen und Industriewerte die Kernstrategie bilden. Per Ende Januar machten die zehn größten Positionen 21,2 % des Gesamtvermögens aus. An der Spitze der Einzelinvestments stehen die österreichische Bawag Group (2,6 %), der norwegische Finanzdienstleister Storebrand (2,5 %) und die dänische Sydbank (2,2 %).

Weitere signifikante Positionen hält der Trust an der Vienna Insurance Group, der De’Longhi Group und dem Industriedienstleister Bilfinger, die jeweils 2,1 % des Portfolios gewichten. Diese Allokation spiegelt das Ziel wider, von Unternehmen mit starken Marktpositionen in der Eurozone zu profitieren, die besonders sensibel auf regionale Wirtschaftszyklen reagieren.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei JP Morgan European Smaller?

Bewertung nähert sich dem inneren Wert

Der Schlusskurs an der Londoner Börse lag am Freitag bei 630,00 Pence. Dem steht ein ungeprüfter Nettoinventarwert von 666,61 Pence pro Aktie gegenüber. Daraus ergibt sich ein Abschlag von rund 5,5 %. Damit hat sich die Lücke zwischen Börsenpreis und dem Wert der zugrunde liegenden Vermögenswerte spürbar geschlossen. Zum Vergleich: Der Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate lag bei 7,59 %, während der Abschlag in der zweiten Jahreshälfte 2025 noch zwischen 7,1 % und 7,8 % schwankte.

Der Verschuldungsgrad (indicative gearing) belief sich per Ende Januar auf 3,8 %. Das Management nutzt dieses Fremdkapital moderat, um die Positionierung in ausgewählten europäischen Titeln zu verstärken. Kann diese Ausrichtung auf konjunkturabhängige Sektoren angesichts regionaler Stimulusmaßnahmen und des erwarteten Gewinnwachstums die Bewertung weiter stützen?

Die Strategie bleibt fest auf die Eurozone ausgerichtet, wobei die Erholung der Binnenwirtschaft der zentrale Treiber ist. Die Entwicklung des NAV-Abschlags bleibt der entscheidende Indikator für die relative Bewertung des Trusts innerhalb des Sektors der europäischen Nebenwerte.

Anzeige

JP Morgan European Smaller-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue JP Morgan European Smaller-Analyse vom 15. Februar liefert die Antwort:

Die neusten JP Morgan European Smaller-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für JP Morgan European Smaller-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

JP Morgan European Smaller: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu JP Morgan European Smaller

JP Morgan European Smaller Chart