J.P. Morgan Securities übernimmt diese Woche gleich mehrere prominente Mandate. Die Investment-Bank koordiniert ab dem 13. Januar 2026 die Stabilisierungsphasen für drei große Anleihe-Emissionen – ein klares Signal für die Marktstellung des Finanzhauses.
Konkret geht es um Euro-Notes von Belden Inc., CPPIB Capital sowie griechische Staatsanleihen. Bei allen drei Transaktionen fungiert JPMorgan als Stabilisierungskoordinator und darf gemeinsam mit anderen Banken die Wertpapiere um bis zu 5 Prozent überzeichnen, um die Kurse zu stützen.
Belden-Deal mit starkem Konsortium
Für die siebenjährigen nachrangigen Schuldverschreibungen von Belden arbeitet JPMorgan mit Wells Fargo, Citi, Goldman Sachs, HSBC, Truist Securities und US Bancorp zusammen. Die Notes werden in Stückelungen von 100.000 Euro an der Irish Stock Exchange notiert. Die Stabilisierungsphase läuft bis spätestens 13. Februar 2026.
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Kanada-Pensionsfonds setzt auf JPMorgan
Beim zweiten Deal garantiert der Canada Pension Plan Investment Board die Anleihen seiner Tochter CPPIB Capital mit Laufzeit bis 21. Juli 2036. Hier teilt sich JPMorgan die Arbeit mit BNP Paribas, Bank of America, NatWest und UBS. Die Mindeststückelung liegt bei 250.000 Euro mit Aufstockungen in 1.000-Euro-Schritten.
Griechenland vertraut auf US-Bank
Besonders bemerkenswert: Auch die Hellenische Republik setzt bei ihrer neuen Benchmark-Anleihe auf JPMorgan als Koordinator. Die zehnjährigen Staatspapiere mit Fälligkeit 15. Juni 2036 werden in 1.000-Euro-Einheiten an der Athener Börse gelistet. Deutsche Bank, Goldman Sachs Bank Europe und Morgan Stanley komplettieren das Konsortium.
Die gebündelte Mandatsvergabe unterstreicht JPMorgans dominante Stellung im europäischen Anleihegeschäft. Während die Bank parallel zur Berichtssaison der US-Großbanken ihre Q4-Zahlen vorbereitet, läuft das operative Geschäft auf Hochtouren.
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