Die Übernahme von Halda Therapeutics ist abgeschlossen. Für 3,05 Milliarden Dollar in bar hat Johnson & Johnson das Biotech-Unternehmen und dessen vielversprechende Krebstherapie HLD-0915 übernommen. Die Transaktion stärkt das Innovative-Medicine-Portfolio des Gesundheitskonzerns und soll neue Behandlungsstandards bei soliden Tumoren setzen.
Der Deal, der am 2. Januar finalisiert wurde, bringt die proprietäre RIPTAC™-Plattform von Halda in den Forschungsverbund von J&J. Diese Technologie nutzt einen neuartigen Mechanismus, der Krebsproteine an spezifische Zellorte bindet, um den Zelltod auszulösen – ein Unterschied zu herkömmlichen Hemmungsmethoden. Der klinische Kandidat HLD-0915 für Prostatakrebs steht im Mittelpunkt der Akquisition.
Analysten sehen Aufwärtspotenzial
Die strategische Positionierung stößt auf Wall Street auf Zustimmung. Mehrere große Banken haben ihre Kursziele angehoben:
* Barclays setzt das Kursziel auf 217 Dollar, gestützt auf die robuste Performance in den wichtigen US-Pharmasegmenten.
* RBC Capital fällt mit einem Ziel von 230 Dollar noch optimistischer aus und verweist auf positive Entwicklungen in den MedTech- und Immunologie-Sparten.
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Dividende und anstehende Termine
Trotz der milliardenschweren Akquisition bekräftigt J&J sein Engagement für Aktionäre. Der Vorstand hat eine vierteljährliche Bardividende von 1,30 Dollar je Aktie für das erste Quartal 2026 erklärt. Die Auszahlung erfolgt am 10. März an Aktionäre, die bis zum 24. Februar im Register stehen.
Der Fokus des Marktes liegt nun auf kommenden Ereignissen. Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference am 12. Januar wird das Management voraussichtlich den Kommerzialisierungsfahrplan für HLD-0915 erläutern. Am 21. Januar folgen die Jahreszahlen, die Aufschluss über die Auswirkungen der Akquisitionskosten auf den Gewinn je Aktie geben sollen. Der Kurs konsolidiert derzeit nahe der 207-Dollar-Marke.
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