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Symbolbild, KI-generiert

Johnson & Johnson Aktie: Orales Psoriasis-Mittel zugelassen

Johnson & Johnson erhält FDA-Freigabe für ICOTYDE, das erste orale Peptid gegen Plaque-Psoriasis. Das Mittel birgt ein Milliardenumsatzpotenzial und stärkt die Innovationspipeline des Konzerns.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erstes orales Peptid gegen Plaque-Psoriasis zugelassen
  • Potenzial für Spitzenumsatz von über 5 Milliarden Dollar
  • Studiendaten zeigen hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit
  • Aktie notiert deutlich über 200-Tage-Durchschnitt

Johnson & Johnson hat sein Medikamentenportfolio um eine echte Neuheit erweitert. Die FDA erteilte am 18. März die Zulassung für ICOTYDE™ (Icotrokinra) — das erste orale Peptid-IL-23-Rezeptorantagonist überhaupt zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.

Was ICOTYDE von bisherigen Therapien unterscheidet

Bislang setzen Patienten mit dieser Indikation überwiegend auf injizierbare Biologika. ICOTYDE bietet erstmals eine orale Alternative mit vergleichbarer Wirksamkeit — ein potenziell entscheidender Vorteil für die Patientenakzeptanz.

Die Zulassung stützt sich auf das ICONIC-Studienprogramm mit rund 2.500 Teilnehmern in vier Phase-3-Studien. Bis Woche 16 erreichten etwa 70 % der Patienten eine klare oder nahezu klare Haut (IGA 0/1), 55 % erzielten den PASI-90-Wert. Die Sicherheitsdaten bis Woche 52 zeigten keine neuen Signale, die Rate unerwünschter Ereignisse lag nur 1,1 Prozentpunkte über Placebo. Entwickelt wurde das Mittel in Zusammenarbeit mit Protagonist Therapeutics.

Milliardenpotenzial für die Pipeline

Branchenanalysten schätzen das kommerzielle Potenzial als erheblich ein. Marktschätzungen zufolge könnte ICOTYDE einen jährlichen Spitzenumsatz von über 5 Milliarden US-Dollar erreichen — getragen von der großen Patientengruppe, die eine bequemere Einnahmeform gegenüber Injektionen bevorzugt.

Die Aktie notiert aktuell rund 23 % oberhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn bereits knapp 17 % zugelegt. Die FDA-Entscheidung dürfte das Vertrauen in die weitere Entwicklung der Innovationsmedizin-Sparte stützen — zumal HSBC seine Einschätzung zu Johnson & Johnson diese Woche ebenfalls nach oben angepasst hat.

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