Johnson & Johnson hat am 5. März 2026 grünes Licht von der FDA für eine neue Kombinationstherapie gegen multiples Myelom erhalten. TECVAYLI und DARZALEX FASPRO dürfen nun gemeinsam bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom eingesetzt werden – und das in früheren Behandlungsstufen als bisher. Doch statt Kursfeuerwerk gab es einen Rücksetzer: Die Aktie verlor am selben Tag 2,31 Prozent und schloss bei 239,63 US-Dollar.
Zwei Zulassungen in drei Tagen
Die FDA-Zulassung der Kombinationstherapie basiert auf klinischen Daten, die Vorteile beim progressionsfreien Überleben und beim Gesamtüberleben zeigten. Für Johnson & Johnson bedeutet das eine Erweiterung des Onkologie-Portfolios – ein strategisch wichtiger Bereich angesichts auslaufender Patente in anderen Geschäftsfeldern.
Bereits zwei Tage zuvor, am 3. März 2026, hatte die Behörde dem Immunologie-Kandidaten Nipocalimab den Fast-Track-Status verliehen. Das Mittel richtet sich gegen systemischen Lupus erythematodes, eine Autoimmunerkrankung, die weltweit schätzungsweise 3 bis 5 Millionen Menschen betrifft. Die Schnellspur-Einstufung soll die Prüfung beschleunigen – ein Hoffnungsschimmer für Patienten und ein möglicher Umsatztreiber für den Konzern.
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Konkurrenz und Altlasten belasten
Trotz der Fortschritte in der Pipeline reagierte der Markt verhalten. Ein Grund: United Therapeutics veröffentlichte positive Phase-3-Ergebnisse zu Ralinepag, einem direkten Konkurrenten zu Johnson & Johnsons etabliertem Pulmonalarterien-Hochdruck-Medikament Uptravi. Der Wettbewerbsdruck im lukrativen Pharmasegment nimmt zu.
Hinzu kommen die andauernden Rechtsstreitigkeiten um talkhaltige Produkte, die weiterhin auf der Stimmung lasten. Jüngste institutionelle Aktienverkäufe signalisieren zudem eine gewisse Vorsicht unter Großinvestoren. Im vierten Quartal erzielte der Konzern einen Gewinn je Aktie von 2,46 US-Dollar bei Umsätzen von 24,28 Milliarden US-Dollar. Die vierteljährliche Dividende liegt bei 1,30 US-Dollar.
Marktkapitalisierung von 577,5 Milliarden Dollar
Mit einer Marktbewertung von rund 577,5 Milliarden US-Dollar bleibt Johnson & Johnson ein Schwergewicht. Die jüngsten regulatorischen Erfolge stärken die Wachstumsaussichten, doch die Marktteilnehmer warten offenbar ab, wie sich die neuen Therapien im Wettbewerb schlagen – und ob die Altlasten endgültig ausgeräumt werden können. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob die Pipeline-Fortschritte die Zweifel zerstreuen.
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